Papst eröffnet Synodalen Prozess

Mit einer feierlichen Messe hat Papst Franziskus an diesem Sonntag im Petersdom den Synodalen Prozess eröffnet, der in zwei Jahren in der Weltbischofssynode im Vatikan zu Synodalität münden wird. Bereits am Vortag wurden die Arbeiten durch einen „Moment des Nachdenkens“ mit verschiedenen Zeugnissen eingeleitet.

Auch auf diözesaner Ebene wird an diesem Wochenende der Konsultationsprozess eingeläutet, der bis zur Bischofssynode konkrete Erkenntnisse über die Realitäten in der Weltkirche zeitigen soll. In seiner Predigt betonte der Papst zum wiederholten Mal, dass es sich bei der Synode keineswegs um ein Parlament handele, sondern dass es darum gehe, „gemeinsam zu gehen“ und eine „Kirche des Zuhörens“ zu werden. Seine Überlegungen schlüsselte Franziskus – wie mittlerweile von ihm in jesuitischer Manier gewohnt – anhand dreier Verben auf: Begegnen, zuhören, unterscheiden.

Verkörpern wir, die christliche Gemeinschaft, den Stil Gottes, der durch die Geschichte hindurchgeht und die Ereignisse der Menschheit teilt? Sind wir bereit, uns auf das Abenteuer des Weges einzulassen, oder flüchten wir uns aus Angst vor dem Unbekannten lieber in die Ausreden ,das ist nicht nötig‘ und ,das hat man schon immer so gemacht‘?“, so leitete Franziskus die Predigt mit einer Einladung zur kollektiven Gewissenserforschung ein.

Die Predigt im Wortlaut

Foto: Vatican News

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