Sakramente

„Ich bin bei dir“
Es gibt Dinge, Zeichen, in denen Gott gegenwärtig ist. In einer besonderen Weise will Gott die Menschen spüren und erfahren lassen, dass er bei ihnen ist. Gott lässt sich erahnen – aber nicht nur das. Denn in manchen Zeichen können Menschen Gott sehen, hören, ja sogar schmecken, riechen und fühlen. Die Schöpfung ist ein solches Zeichen. Andere gibt es in der Kirche: die Sakramente. Durch sie können die Menschen Gott begegnen. In den Sakramenten sagt Gott auf je unterschiedliche Weise: Ich bin mit dir, ich bin dir gut. Er spricht den Menschen Heil zu. Dabei geht es um menschlich bedeutsame Situationen, oft um Wendepunkte des Lebens.

Gemeinschaft
Diese Zusagen Gottes sind eigentlich Gründe, ein Fest zu feiern. Sie sind keine Selbstverständlichkeit. Zwar kann ich mich immer wieder an sie erinnern und daraus Kraft und Heil schöpfen, aber eine „alltägliche“ Erfahrung sind sie nicht. Es ist etwas Besonderes, Liebe, Trost, Beistand, Verzeihung, Zutrauen zu erfahren. In gewissen Sinn sind das Sternstunden – nicht nur für einen Einzelnen, sondern für alle, die ihm verbunden sind. Es passt daher sehr gut, dass Sakramente heute zumeist als Fest gefeiert werden und dass viele daran Anteil nehmen.
Sakramente sind Einladungen, in der Gemeinschaft der Kirche der Liebe Gottes auf der Spur zu bleiben. Sie sind zugleich ein Anfang, intensiver aus dem Glauben zu leben und die Liebe Gottes weiter zu geben.

Sieben Sakramente
Im Lauf der Zeit hat die Kirche sieben Sakramente als besondere Zeiten der Begegnung mit Gott in wesentlichen Lebensfragen erkannt.

Taufe

Firmung

Eucharistie

Buße

Krankensalbung

Ehe

Weihe

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