„Hören, was der Geist den Gemeinden sagt“

Jesus will keine lauen Christen, sondern entschiedene, so die Botschaft des Görlitzer Bischofs Ipolt bei der Wallfahrtsmesse in Neuzelle. Gerade in den aktuellen Reformdebatten forderte er die Gläubigen auf, den Eingebungen des Heiligen Geistes zu folgen.

Bistumswallfahrten sollen bunt und einladend sein – mit Marktständen, Kaffee und Kuchen, dazu vielen Gespräche und Begegnungen. So war es auch an diesem Sonntag bei der traditionellen Wallfahrt der Diözese Görlitz zum Kloster Neuzelle mit rund 800 Teilnehmern – zumal die letzten beiden Jahre das traditionelle Pilgertreffen in dem brandenburgischen Wallfahrtsort von den Corona-Regeln geprägt waren. Doch was der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt den Wallfahrern in seiner Predigt mit auf den Weg gegeben hat, war keine leichte Kost – aber eine umso eindringlichere Botschaft.

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Text und Foto: Oliver Gierens

So schnell vorbei …

Den neuen Gemeindeboten „Angelus“ gibt es hier zum Herunterladen! Den Beitrag von unserem Pfarrer zum Abschluss des Jubiläumsjahres können Sie schon hier lesen:

So schnell vorbei …

Kaum haben wir unser Jubiläumsjahr mit Bischof Wolfgang Ipolt am 17. Oktober 2021 feierlich begonnen, so müssen wir es langsam abschließen.

Der feierliche Abschluss unseres Jubeljahres findet am Sonntag, den 9. Oktober, um 10:00 Uhr mit einem gemeinsamen deutsch-polnischen Pfarrgottesdienst statt.

Zu diesem feierlichen Anlass steht der hochwürdige Herr Dompropst und ehemaliger Generalvikar des Bistums Görlitz, Domkapitular Dr. Alfred Hoffmann, der Festmesse vor und wird auch die Predigt halten.

Wir laden Sie also herzlich ein, sowohl zum gemeinsamen Gebet als auch zum anschließenden „deutschen Grillfest“, das zugleich eine lang ersehnte Antwort auf das „polnische Essen“, das wir bereits vor zwei Jahren genossen haben, sein soll.

Was haben wir tatsächlich in diesem Jubiläumsjahr gefeiert?

Nach den historischen Recherchen hat sich ergeben, dass genau vor 50 Jahren, am 17. Oktober 1971 unsere Pfarrkirche am Rosenweg 14 durch den damaligen Bischof von Görlitz, Gerhard Schaffran, liturgisch geweiht und Maria Mutter der Christenheit gewidmet wurde. Das war zwar unser erstes Jubiläum, aber nicht das einzige, denn in dieser Zeit jährte sich zum 155. Mal die Weihe der ersten Pfarrkirche (die auf der polnischen Seite in der Stadt Gubin steht) und zum 160. Mal die Gründung der römisch-katholischen Pfarrei „St. Trinitas“ in Guben.

Zu diesem historischen Geburtstag, nach einem Halbjahrhundert seit der Einweihung, haben wir unserer Pfarrkirche die Vollendung der Ausstattung des Altarraumes (Presbyterium) geschenkt: Es handelt sich um einen zum Still und Stein des Altares passenden Ambo, der durch Bischof Wolfgang Ipolt bei der Firmung 2021 geweiht wurde, wie auch um einen neuen und würdigen Patroziniumsaltar, welcher der Patronin unserer Pfarrkirche gewidmet ist: Maria Mutter der Christenheit. Den Marienaltar weihte Bischof Wolfgang während des Festgottesdienstes zur Eröffnung unseres Jubiläumsjahres, am 17. Oktober 2021.

Aber nicht nur das Materielle haben wir nachgeholt, sondern vor allem das Spirituelle stand in den darauffolgenden 12 Monaten im Zentrum unserer Aufmerksamkeit:

Lobpreiskonzert im Oktober, ein besonderes Gedächtnis der verstorbenen Erbauer der Kirche und der Pfarrei im November, Rundfunkgottesdienst im Advent, dreimonatiger Glaubenskurs im Januar, Februar und März, feierliche Kreuzwegandachten mit den Kar- und Osterwochen – endlich ohne Lockdown! – Marienkatechesen bei den Maiandachten, Patrozinium mit Firmung unter dem Vorstand unseres Bischofs in Juni, Anbetungssonntag in Juli, Erneuerung der Marienweihe im August und Bistumswallfahrt in September.

Die Zeit rennt enorm schnell… daher fragen wir uns heute noch einmal, so ganz innig und ehrlich: Wie haben wir diese Gnadenzeit erlebt? Wie haben wir uns in den Angelegenheiten der Pfarrei engagiert? Was haben wir für unsere Gemeinschaft getan, geopfert? Wie tief und wie beharrlich für sie gebetet? 

Nach dem Jubiläum ist vor dem Jubiläum…

Beten wir weiterhin für unsere Pfarrei, damit unser Glaubenszeugnis weite Kreise zieht und den nächsten Generationen der Katholiken in Guben als Vorbild und Stütze dient.

Ad maiorem Dei gloriam! (dt.: zur größeren Ehre Gottes)

Ihr/Euer Pfarrer Artur Żuk

Angelus Nr. 14 September – November 2022 herunterladen

Beginn Religionsunterricht

Der Religionsunterricht beginnt wieder im September 2022.

Religionsunterricht 1. und 2. Klasse 
abwechselnd Donnerstag 15.30 – 16.15 Uhr
Beginn 1. Klasse: 15. September
Beginn 2. Klasse: 22. September
Lehrer: Diakon

Religionsunterricht 3. Klasse + Vorbereitung Erstkommunion
Mittwoch 15.30 – 16.15 Uhr
Beginn: 21. September
Lehrer: Pfarrer

Religionsunterricht 4. und 5. Klasse
Donnerstag 16.30 – 17.15 Uhr
Beginn: 15. September
Lehrer: Diakon

Religionsunterricht ab 6. Klasse + Vorbereitung Firmung
Mittwoch 16.30 – 17.15 Uhr
Beginn: 21. September
Lehrer: Pfarrer

Anmeldung im Pfarrbüro

Foto: Shutterstock.com

Adoratio-Kongress in Neuzelle

Am 20. August 2022 findet in Neuzelle der erste Adoratio-Kongress Neuzelle statt. Es ist ein Einkehrtag zum Thema Eucharistische Anbetung. 

Folgendes Programm erwartet Sie:

10:30 Heilige Messe mit Bischof Wolfgang Ipolt 

12:30 Mittagessen vom Grill

14:00 Vortrag von Pater Hans Buob zum Thema „Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt aller Evangelisation“

16:00 Lobpreis und Anbetung

17:00 Zeugnis von Monika Winter
Sexueller Missbrauch und Gewalt in der Kindheit waren ihr der Start ins Leben, aber „Jesus war stärker“, sagt sie heute.

18:00 Vesper der Mönche

Anmeldungen bitte unter: www.kurzelinks.de/adoratio

Erklärung des Heiligen Stuhls zum „Synodalen Weg“

Dichiarazione della Santa Sede, 21.07.2022, Wortlaut der offiziellen deutschen Übersetzung:

Zur Wahrung der Freiheit des Volkes Gottes und der Ausübung des bischöflichen Amtes erscheint es notwendig klarzustellen: Der „Synodale Weg“ in Deutschland ist nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten.

Es wäre nicht zulässig, in den Diözesen vor einer auf Ebene der Universalkirche abgestimmten Übereinkunft neue amtliche Strukturen oder Lehren einzuführen, welche eine Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und eine Bedrohung der Einheit der Kirche darstellen würden. In diesem Sinne rief der Heilige Vater in seinem Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland in Erinnerung: „Die Weltkirche lebt in und aus den Teilkirchen, so wie die Teilkirchen in und aus der Weltkirche leben und erblühen; falls sie von der Weltkirche getrennt wären, würden sie sich schwächen, verderben und sterben. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Gemeinschaft mit dem ganzen Leib der Kirche immer lebendig und wirksam zu erhalten”[1]. Daher ist es wünschenswert, dass die Vorschläge des Weges der Teilkirchen in Deutschland in den synodalen Prozess, auf dem die Universalkirche unterwegs ist, einfließen mögen, um zur gegenseitigen Bereicherung beizutragen und ein Zeugnis der Einheit zu geben, mit welcher der Leib der Kirche seine Treue zu Christus, dem Herrn, bekundet.

[1] FRANZISKUS, Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland, 9.

Pfarrausflug nach Liegnitz und Bunzlau

Unser diesjähriger Pfarrausflug geht am Donnerstag, den 8. September zum Eucharistischen Wunder nach Legnica (Liegnitz) und in die Keramikstadt Bolesławiec (Bunzlau).

Abfahrt ist bereits um 7.15 Uhr von der Sprucker Straße und um 7.30 Uhr vom „Hochhaus“.

Der Preis für die Busfahrten, Mittagessen + Kaffee in Liegnitz sowie Abendessen in Bunzlau beträgt pro Person 48 €. Anmeldung im Pfarrbüro.

Details siehe Folder!

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Foto: Eucharistisches Wunder in Liegnitz

Der Engel hat Verspätung

Unser Gemeindebote „Angelus“ hat diesmal leider etwas Verspätung! Trotz Backup und „Time Machine“ war eine Datei einfach „verschwunden“, so musste einiges doppelt erstellt werden. Hier gibt es den neuen „Angelus“ schon mal vorab digital und zum Vorauslesen die Kolumne „diakonal“:

Was kann denn ich schon tun?

Krieg, Pandemie, Klimawandel, bedrohliche gesellschaftliche Veränderungen – manchmal stehen wir hilflos vor einer Wand übermächtiger Probleme und fragen uns: Was kann ich denn da schon tun? Und resignierend ziehen wir uns in unsere Blase zurück, in das neue Biedermeier.

Nur, nach dem Biedermeier kommt die Revolution, und diese verändert alles nach rein innerweltlichen Vorstellungen – und mit Gewalt.

Resignation und Rückzug sind jedoch keine christlichen Haltungen. Es ist richtig, dass ich allein nichts Großes bewegen kann. (Und wenn, dann läuft es schief.) Aber Gott kann es. Und mit Ihm gemeinsam haben wir immer die Übermacht!

Beten wir zu Gott, flehen wir zu unseren Fürsprechern, allen voran zu Maria, werden wir nicht müde immer und immer wieder zum Herrn zu rufen. (Der heilige Pfarrer von Ars sagte: „Gott möchte belästigt werden.“) 

Am schlimmsten ist die Haltung, die seufzt: „Beten hilft ja auch nichts …“ Es kann sein, dass wir durch Not und Drangsale müssen, durch vielleicht schmerzliche Läuterungen hindurch. Aber wie es in einem berühmten Gospel heißt: „We shall overcome!“ – „Wir werden (es) überwinden!“

Kein Krieg, keine Not, kein Tyrann ist jemals geblieben – alle wurden hinweggefegt. Nur einem gehören wir: dem, der war und der ist und der sein wird in alle Ewigkeit! 

Diakon Markus

Angelus Juni – August 2022

Pfingsten – Geburtstag der Kirche

Das jüdische Pfingstfest ist das Fest des Wortes Gottes, der Thora. Es eint alle Jüdisch-Gläubigen, ob sie zu Hause in Israel leben oder verstreut irgendwo im Ausland, in der Diaspora. Hier beim Pilgerfest zu Pfingsten in Jerusalem erfahren sie erneut die Kraft des Wortes: „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“. Es sind viele Volksgruppen jüdischen Glaubens mit eigenen Sprachen versammelt. Da geschieht es, dass Gläubige aus allen möglichen Ländern, aus Ägypten, aus Rom, aus Kreta oder Arabien, „außer sich vor Staunen“ geraten. Denn jeder hört die Jünger plötzlich in seiner Muttersprache reden, er versteht auf wundersame Weise, was gesprochen wird. Sie werden eine neue Einheit im Glauben an Jesus, das neue Gottesvolk.

Wenn wir zurückgehen an den Anfang des Alten Testamentes, finden wir die Erzählung des Turmbaus zu Babel. Menschen sprechen eine Sprache und wollen einen Turm bis in den Himmel bauen, um selbst Gott zu sein. Ihr Hochmut bringt sie durcheinander, sie verstehen sich nicht mehr. Pfingsten dagegen ist das Wunder des Grenzen überschreitenden Verstehens. Dieser Heilige Geist, der auf die Jünger herabkommt, schafft die Einheit der Gläubigen und hebt die Kirche aus der Taufe.

Dieser Geburtstag der Kirche beginnt jedoch eigentlich schon früher. Im Evangelium hören wir an Pfingsten: „Er hauchte sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“ Können die Apostel und ihre Nachfolger im Bischofs- und Priesteramt Sünden vergeben? Nein, nur Gott kann Sünden vergeben, nach wie vor. Aber der Heilige Geist ist es, der in den Sakramenten wirkt, Gott selbst. Der Vater vergibt die Sünden, durch Jesus Christus, im Heiligen Geist. Bei der Eucharistiefeier ruft der Priester in der so genannten Epiklese den Hl. Geist herab, damit ER Brot und Wein in Leib und Blut Jesu Christi verwandle. Oder: In der Taufe ist es der Heilige Geist, der herabkommt und den Täufling salbt. In allen Sakramenten ist es der Heilige Geist, der das Heilsgeschehen bewirkt und durch den Gott gegenwärtig ist.

Die ganze Kirche lebt und wirkt im Heiligen Geist, ist erfüllt von ihm. Ohne die Sendung des Heiligen Geistes würde es keine Kirche geben. Warum? Ohne die Ausgießung des Geistes zu Pfingsten wäre alles Geschichte geblieben. Es war heilsnotwendig, dass Gott in die Menschheitsgeschichte eingetreten ist. Aber genauso wichtig ist es, dass sein Wirken hier auf Erden, unter den Menschen weitegeht, fortgeführt wird. Sonst wäre die Geburt Jesu, sein Leben und Wirken, sein Leiden und Sterben, ja auch seine Auferstehung zwar bemerkenswerte, aber doch nur geschichtliche Ereignisse, die sich vor langer Zeit, vor 2000 Jahren zugetragen hätten und mit uns hier und heute nichts zu tun hätten. Die Sendung des Heiligen Geistes ermöglicht es, dass Gott sein Heilswirken weiterführen kann. Durch seinen Geist, ist er bleibend gegenwärtig unter seinem Volk, ja IN jedem einzelnen Getauften. Der Heilige Geist wirkt in und durch uns Getaufte und Gefirmte. 

Wichtig ist dabei, dass der Geist Person ist, ebenso wie der Vater und der Sohn. Er ist nicht irgendeine unbestimmte Energie oder kosmische Kraft, sondern er ist konkrete Person. Und er wirkt auch personal. Das heißt, er sprich uns, dich und mich ganz persönlich an. Deswegen ist auch Maria das Urbild und die Mutter der Kirche. Deswegen ist sie uns auch Vorbild im Wirken des Heiligen Geistes. Denn sie ist die Braut des Geistes Gottes, sie hat durch ihr „Fiat“ als erster Mensch den Heiligen Geist empfangen und so uns den Sohn Gottes geboren. Deswegen war sie auch zu Pfingsten in der Mitte der versammelten Apostel, denn wo Maria ist, ist auch der Heilige Geist. Halten wir uns an Maria, so führt sie uns mitten hinein in das Geheimnis der Menschwerdung Christi.

Denn auch wir sollen erfüllt vom Heiligen Geist, Christus in uns Mensch werden lassen, in uns Fleisch und Blut annehmen lassen. Auch wir sollen Christus gebären, ihn durch unser Leben hervorbringen in die Welt, für die anderen Menschen. Bitten wir den Herrn, dass er uns durch den Geist hineinnimmt in die Einheit mit dem Vater. Und bitten wir unsere Himmelsmutter, dass wir wie sie Gott der Welt bringen können.
Sende aus deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu!

Diakon Markus

Foto: Trommler/Pfarre Deutschkreuz

Marienmonat Mai

Der Mai gilt kirchlich traditionell als „Marienmonat“. Die Gottesmutter wird in der christlichen Spiritualität zugleich als Sinnbild für die lebensbejahende Kraft des Frühlings und seine überbordende Fruchtbarkeit verstanden und etwa als „Maienkönigin“ verehrt. Wie sehr Maria mit dem Frühling verbunden wird, zeigt sich unter anderem in dem Umstand, dass auf der südlichen Halbkugel der Marienmonat nicht im Mai, sondern im November, dem dortigen Frühling gefeiert wird. Maria steht am Beginn des Heilswerkes Gottes und symbolisiert somit den „Frühling des Heils“.

Im Zentrum der Marienfrömmigkeit steht u.a. die Demut, lateinisch „humilitas“, die in enger Verbindung mit „humus“ – Erde – steht. Sie wird so zum Sinnbild einer „Frau des Volkes“ und ist den Gläubigen in besondere Weise nahe, indem in ihr Göttliches und Menschliches verschmelzen.

Die besondere Verehrung Mariens blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits im Mittelalter wurden Maifeste heidnischen Ursprungs christlich umgedeutet. Im Laufe der Geschichte kristallisierte sich vermehrt die marianische Prägung dieser Feste heraus und mündete in den sogenannten Maiandachten.

Maria wird nicht selbst angebetet, da dies nur Gott zusteht, wohl aber wird sie als Weg zu Jesus Christus gesehen, wie es Papst Paul VI. in seiner Enzyklika „Mense Maio“ formuliert: „Maria ist immer die Straße, die zu Christus führt. Jede Begegnung mit ihr wird notwendig zu einer Begegnung mit Christus.“

Weiters heißt es: „Zu Beginn des Monats Mai, den die Christgläubigen der Gottesmutter Maria seit langem zu weihen pflegen, jubelt unser Herz voll Freude im Gedanken an das bewegende Schauspiel von Glaube und Liebe, das sich bald zur Ehre der Himmelskönigin in der ganzen Welt darbieten wird. Es ist der Monat, in dem in den Kirchen und in der häuslichen Geborgenheit aus dem Herzen der Christen Lobgebet und Verehrung zur jungfräulichen Gottesgebärerin eifriger und inniger emporsteigen; es ist auch der Monat, in dem vom Thron unserer Mutter in Überfülle die Gaben der göttlichen Barmherzigkeit auf uns herabzuströmen pflegen.“

http://www.katholisch.at

Maiandachten
an jedem Sonntag um 17 Uhr in der Pfarrkirche, Rosenweg 14
an jedem Dienstag und Freitag um 18. 30 Uhr in der Kapelle (im Rahmen der Hl. Messe)

Foto: Maria Smith auf Pinterest

Caritas-Straßensammlung – auch online!

Der Frühling breitet sich aus und ruft uns in die Natur. Das Infektionsgeschehen hält uns nach wie vor auf Abstand. Liebgewordenes und Notwendiges kann noch nicht stattfinden. Auch die vielen ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler der Caritas sind noch nicht wieder alle auf den Straßen und Plätzen der Städte und Dörfer des Bistums Görlitz zu sehen.

Was aber bleibt, ist unser wichtigstes Anliegen, Menschen in Not beizustehen und sie zu unterstützen. Die Not ist vielerorts größer geworden. Aktuell fliehen Menschen aus der Ukraine vor dem schrecklichen Kriegsgeschehen aus ihrem Land, auch nach Deutschland. Um diese Not zu lindern, sind wir als Caritas auf die Spenden aus den Sammlungen angewiesen.

In diesem Jahr stehen die Kinder- und Jugendarbeit und die Arbeit mit jungen Flüchtlingen im Fokus. Besonders für Kinder und Jugendliche hat sich der Alltag seit mittlerweile zwei Jahren durch vielfältige Einschränkungen und Verzichte verändert. Umso mehr ist es eine dauerhafte Aufgabe für die Dienste der Caritas, Kontakt zu halten, Unterstützung zu geben und zuverlässig da zu sein. 

Der Caritasverband ist vielfältig aktiv beispielsweise im Jugendwohnen in Görlitz für geflüchtete Jugendliche und für junge ausländische Heranwachsende, in Lübben in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „die Insel“ mit dem Jugendaktionsteam, in Cottbus im Caritas Familienzentrum mit Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung für Kinder und junge Familien und im Projekt „Wir für Uns!“ zur Gewaltprävention. 

Viele Dinge in unserem Leben finden ganz selbstverständlich online statt – auch das Spenden sammeln. Jeder, der mit seiner Spende helfen will, die Chancen für Kinder und Jugendliche zu verbessern, ist aufgerufen, seinen Beitrag als Spende per Überweisung auf das Konto des Caritasverbandes bei der 

Liga-Bank Dresden eG, IBAN: DE48750903000108284822, BIC: GENO- DEF1M05, Kennwort: Frühjahrssammlung 

einzubringen. Oder nutzen Sie unser Online-Spendenportal.

Im Namen aller, denen wir als Caritas mit ihrer Spende helfen können, eine Notsituation zu meistern, danke ich Ihnen ganz herzlich. 

Bernd Mones
Diözesancaritasdirektor

Foto: Marco Wolff auf Pixabay