Kollekte für das Heilige Land

Liebe Schwestern und Brüder!
Die Kollekte zur Unterstützung der Christen im Heiligen Land am Palmsonntag, dem 5. April 2020, wird in diesem Jahr nicht in gewohnter Weise stattfinden können. Wir Bischöfe bitten Sie, unserem Aufruf Beachtung zu schenken und Ihre Spende direkt dem Deutschen Verein vom Heiligen Land zukommen zu lassen.
Palästinensische Christen erleben sich in doppelter Weise als ausgegrenzt: als Palästinenser, die immer noch keinen eigenen Staat haben, und als christliche Minderheit unter der großenteils muslimischen Bevölkerung. Sie brauchen unsere Solidarität. Der Deutsche Verein vom Heiligen Land steht an der Seite der Christen und fördert das kirchliche Leben vor Ort.

Nähere Informationen finden Sie unter www.palmsonntagskollekte.de oder www.dvhl.de.

Ihr Bischof
+ Wolfgang Ipolt

Spendenkonto:
Deutscher Verein vom Heiligen Lande
Pax-Bank
IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10
Stichwort: Spende zu Palmsonntag

Bild: Kuppeln der Grabeskirche in Jerusalem (Foto: Riccabona)

Kreuzweg für die Zeit der Corona-Krise

1. Station – Jesus wird zum Tod verurteilt
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Auf welcher Seite stehen wir, stehe ich? Verurteile auch ich Menschen? Stammtischparolen sind überall möglich! Wir suchen die Schuldigen der jetzigen Lage. Sätze wie „Die sind doch selber schuld“, kommen schnell aus unserem Mund. „Ans Kreuz mit ihm!“ – Wie oft sind Ausländer an allem schuld? Besonders in der Corona-Krise… Die Chinesen? Italiener? Franzosen? Wir doch nicht. Wir sind doch immer brav. Sind wir es wirklich? Halten wir uns tatsächlich an die aktuellen Maßnahmen?
V: Wir beten für all diejenigen, die heute ungerecht verurteilt werden und nicht die Möglichkeit haben, sich zu wehren. Für alle, die in unserer Stadt Guben durch die Corona-Krise direkt und indirekt betroffen sind. AllmächtigerGott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

2. Station – Jesus trägt sein Kreuz
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Wie viele Menschen tragen heute bewusst ihr Kreuz? Kranke tragen ein Kreuz. Viele leiden nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. In diesen Tagen fühlen sie sich isoliert. In gesunden Tagen kamen Freunde, die mit ihnen feierten und Schönes erlebten. Aber jetzt ist ihre Zahl klein geworden. Denken wir heute besonders an die Opfer des Coronavirus, die ein enorm schweres Kreuz tragen müssen.
V: Wir beten für die Menschen, die in den Corona-Krisengebieten der ganzen Erde täglich bedroht sind. Für die Trauernden, die um einen lieben Verstorbenen weinen, die allein sind und niemanden haben, der sie tröstet. Für die kranken und leidenden Menschen, aber auch für alle, die im Alter gebrechlich geworden sind. Für alle, die ein Kreuz tragen, von dem niemand weiß als Gott allein. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

3. Station – Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Auch wir können auf unserem Lebensweg, der gelegentlich wie ein Kreuzweg sein kann, fallen. Es kann eine Krankheit sein, die uns bedrückt, oder eine Sorge. Denken wir einmal darüber nach: Wann hatte ich ein Kreuz zu tragen und lag schließlich am Boden? War es ein Versagen, eine Schuld, eine Sünde, die mich stürzen ließ? Was gab mir Kraft, um wieder aufzustehen? Fallen gehört zu unserem Leben. Niemand ist ohne Fehler, ohne Sünde. Doch die Botschaft dieser Kreuzwegstation lautet für jeden: Du kannst fallen, aber auch wieder aufstehen.
V: Wir beten für die Menschen, die oftmals schwer zu tragen haben: Eltern mit behinderten Kindern, Alleinerziehende, Verschuldete. Für die Kranken zu Hause oder in den Krankenhäusern und Pflegeheimen der Stadt Guben. Für Menschen, die von anderen verspottet, angegriffen oder niedergeknüppelt werden. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

4. Station – Jesus begegnet seiner Mutter
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Wenn jemand leidet, körperlich oder seelisch, ist es gut, wenn mitfühlende Menschen bei ihm sind. Häufig sind es Verwandte, Eltern, Geschwister, die Kranken und Leidenden beistehen, aber auch gute Freunde oder Freundinnen. Maria erweist sich ihrem Sohn gerade auf seinem Kreuzweg als Mutter. Können nicht auch wir für Menschen in der Corona-Krise Bruder und Schwester und Mutter sein?
V: Wir beten für die Menschen, die von anderen ausgegrenzt und verachtet werden wegen ihrer Herkunft, ihrer Überzeugung oder ihrer Krankheit. Für junge Menschen, die schwer erkrankt sind, ohne Aussicht auf Genesung. Für Mütter, die mit ansehen müssen, wie ihre Kinder leiden. Für die Betreuer und Pfleger. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

5. Station – Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Wie viele Menschen haben sich in diesen Tagen ihr Leben ganz anders vorgestellt: freier, schöner. Doch dann kam ein Kreuz, das sie zwang, auf die Verwirklichung ihrer Pläne zu verzichten. An wen denke ich, wenn ich Simon von Zyrene vor mir sehe? Wer ist bei uns Simon? Könnte ich ihn vielleicht für eine Weile ablösen? Warum finden Familien mit verwirrten älteren Menschen so selten Helfer, die sich für das Mittragen des Kreuzes anbieten? Sind wir uns dessen bewusst, dass jedes Mittragen eines Kreuzes Segen bringt?
V: Wir beten für die Menschen, die den Schwachen helfen, im Leben zurechtzukommen. Für die Angehörigen von Kranken, die sich oft bis zur Erschöpfung einsetzen. Für alle, die in Krankenhäusern und Sozialstationen tätig sind. Für alle, die auf Selbstverwirklichung verzichten, weil sie für andere in die Bresche springen. Besonders beten wir heute für die Ärzte, das Pflegepersonal, den Bürgermeister und die freiwilligen Helfer der Stadt Guben. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

6. Station – Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Suchen nicht auch wir das Angesicht Gottes? Am Ende hoffen wir, ihn zu sehen in der seligen Anschauung. Jetzt ist er für uns verborgen. Er begegnet uns aber im Antlitz Jesu und in den vom Leid und Angst gezeichneten Gesichtern zahlreicher Menschen. Jesus hat sich mit ihnen identifiziert: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“. Was Veronika tat, ist keine kleine Geste und doch mehr als bloßes Hinsehen. Jeden kann sie anregen, in der Corona-Krise mitmenschlich zu handeln und Caritas-Liebe zu üben.
V: Wir beten für die Menschen, die sich vom Leid anderer ergreifen lassen und helfen wollen. Für alte und kranke Menschen, denen es schwerfällt, Hilfe anzunehmen. Für alle, die jetzt den Kreuzweg Jesu betrachten und Mut brauchen die Veronika-Haltung zur eigenen Haltung zu machen. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

7. Station – Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Besonders in diesen Tagen fallen viele Menschen zu Boden, weil sie die Angst und Verunsicherung nicht mehr tragen können. Denken wir an diejenigen, die sich Tag und Nacht um sie kümmern. Die Welt ist voll von Beispielen erschöpfter Menschen. Vielleicht hat auch mancher von uns die Erfahrung gemacht, dass nichts mehr ging. Jesus ist wieder aufgestanden. Uns verleiht dieser Station starke Hoffnung. Sie will jemanden nach einem Zusammenbruch ermutigen, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Jeder, der in der Nachfolge Jesu sein Kreuz trägt, darf wissen, dass Jesus es mit ihm trägt. Er lässt ihn nicht allein!
V: Wir beten für die Menschen, die müde und erschöpft und ohne Lebensperspektive sind. Für die Verzweifelten, die aus den Sackgassen ihres Lebens nicht herausfinden. Für alle, die sich in Schuld verstrickt haben und nicht mehr weiterwissen. Für alle, die trauern und keine Hoffnung haben. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

8. Station – Jesus und die weinenden Frauen
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Jesus fordert dazu auf, über uns selbst zu weinen, zumal dann, wenn wir nichts unternommen haben oder nichts unternehmen gegen den beklagenswerten Zustand der Corona-Krise. Bemühen wir uns darum, unseren Mitmenschen, die verängstig, traurig sind oder krank, echte Gefühle zu zeigen und unsere helfende Hand zu reichen? Was nützt es, Teilnahme zu zeigen oder zu bekunden, die doch nur geheuchelt ist? Nur die Echtheit und Authentizität im Glauben und in den Werken der Nächstenliebe werden die Tränen abwischen können.
V: Wir beten für die Menschen, die ungerührt sind gegenüber jetzigem Elend und Not. Für alle, die an leidvollen Verhältnissen etwas ändern möchten und denen es an Kraft und Mut fehlt. Für alle, die auf dem Weg der Umkehr sind und bereit, sich zu ändern. Für alle, die nicht mehr weinen können. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

9. Station – Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Jesus ist seinen Kreuzweg gegangen mit allen Konsequenzen. In unseren Schmutz ist er geraten wie ein Wurm, um uns zu erlösen. Was dagegen sind wir bereit, auf uns zu nehmen, um Menschen zu helfen? Vielleicht sind wir uns zu fein dafür und möchten mit dem Dreck der anderen nicht in Berührung kommen. Vielleicht gehören wir aber auch zu denen, die schon öfters am Ende waren mit ihrer Kraft, weil wir aus Nächstenliebe zu viel geschultert haben.
V: Wir beten für die Menschen, die mit ihrer Kraft am Ende sind, weil sie sich zu viele Lasten anderer aufgebürdet haben. Für Männer und Frauen in Hilfsorganisationen, die im Dienst an den Mitmenschen auf vieles verzichten. Für Seelsorgerinnen und Seelsorger in den Gemeinden der Stadt Guben, denen immer mehr zugemutet wird. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

10. Station – Jesus wird seiner Kleider beraubt
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Einem Menschen die Kleider zu entreißen heißt: ihn schutzlos machen. Er wird verletzbar, ist der Kälte ausgesetzt und verliert seine Menschenwürde. Einen Menschen entblößen heißt auch: ihn bloßstellen, fertig machen: „Ich habe gehört“, heißt es dann, „es wird erzählt…“ Manche Medien tun sich damit hervor, Frauen und Männer möglichst unbekleidet abzubilden. Scham scheint es oft nicht mehr zu geben. Nackte und Entblößte zu bekleiden zählt zu den Werken der Barmherzigkeit. Reagieren wir mutig, wenn Menschen die Corona-Erkrankten verspotten.
V: Wir beten für die Menschen, die bloßgestellt und unwürdig behandelt werden. Für die Coronavirus-Kranken, denen es an Medikamenten und medizinischen Hilfe fehlt. Für alle, die sich dagegen mutig engagieren. Aber auch für alle, die in den Medien über sie schreiben und berichten. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

11. Station – Jesus wird gekreuzigt
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Menschen kreuzigen, festnageln: Das gibt es bis heute. Immer wieder werden Menschen aufs Kreuz gelegt, zur Bewegungslosigkeit verurteilt. Freiheitsberaubung gibt es in vielfacher Form. Auch die Corona-Krise bringt mit sich eine gewisse Einschränkung und Quarantäne. Die Kreuzigung Jesu brachte der ganzen Welt Rettung, Erlösung und Heil. Unsere kleine Kreuzigung kann uns Gesundheit bringen und vor dem Coronavirus bewahren.
V: Wir beten für die Menschen, die in Situationen stecken, aus denen sie sich nicht befreien können. Für Zivildienstleistende, die kranken und behinderten Menschen im täglichen Leben beistehen. Für alleinstehende Mütter und Väter, die in ihren Kontakten eingeschränkt sind. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

12. Station – Jesus stirbt am Kreuz
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Wenn wir Jesu Hingabe am Kreuz aus Liebe und Treue betrachten, dann sollten wir uns fragen, was wir zu geben bereit sind. Haben wir Ziele, für die es sich lohnt zu leben – und notfalls auch zu sterben? „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren“, sagt Jesus. Unsere Zeit braucht Menschen mit Zivilcourage, braucht Christen, die zu ihrer Überzeugung mutig stehen, auch wenn sie deshalb verachtet, bedroht und verfolgt werden. Die Kirche lebt vom Zeugnis Jesu und seiner Märtyrer, nicht vom Jammern, Meckern und der Besserwisserei.
V: Wir beten für die Menschen, die ihren Idealen treu bleiben und dafür Nachteile in Kauf nehmen. Für alle Menschen in Hilfs- und Rettungsdiensten, die in der Corona-Krise für andere täglich ihr Leben einsetzen. Für alle, die auf den Tod zugehen oder im Sterben liegen. Für alle, die in der angeblich aufgeklärten Welt, um des Evangeliums willen verfolgt und getötet werden. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

13. Station – Jesus wird vom Kreuz abgenommen
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Wenn wir einen Menschen verlieren, der uns viel bedeutet hat, erfüllt große Trauer unser Herz. Es ist wichtig, dass wir einfühlsam umgehen mit Trauer und Tod. Manche möchten den Tod verdrängen, schauen sich den Toten nicht mehr an. Sie wollen ihn so in Erinnerung behalten, wie er gelebt hat. Maria hat keine Berührungs.ngste. Sie trägt den Leichnam Jesu auf ihrem Schoß, spürt ihn, umfasst ihn… Wenn ein Mensch gestorben ist, beginnt die Zeit des Abschiednehmens, eine Zeit tiefer Gefühle. Wohl dem, der die Gabe hat, besonders in dieser schwierigen Krisenzeit zu trösten, zu helfen, die erforderlichen Schritte zu tun. Gehen auch wir gut mit den Toten um. Und sagen wir ja zur Trauer, zu einer Trauer in Hoffnung.
V: Wir beten für die Menschen, die voller Schmerz den Tod eines Nächsten beweinen müssen. Für die Menschen, die in einem Bestattungsunternehmen tätig sind. Für alle, die zur Schmerzensmutter Maria ihre Zuflucht im Leid nehmen. Für alle, die anderen Menschen bei Tod und Trauer Trost spenden. Für alle Menschen, die das Coronavirus bereits aus dem Leben gerissen hat. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

14. Station – Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt
V: Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich
A: Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L: Ist für sie mit dem Tod alles aus? Erst allmählich werden die Jünger für die Erfahrung offen, dass Jesus von den Toten erstanden ist. Es ist nicht einfach, angesichts des Todes an ein neues Leben zu glauben. Gott selbst weckt durch seinen Geist den Glauben an die Auferstehung in den Menschen. Wir Christen, die an der Auferstehung festhalten, sollten immer wieder Zeugnis ablegen von dieser Überzeugung, damit die Menschen an den Gräbern nicht trauern müssen, wie jene, die keine Hoffnung haben. Die Grablegung Jesu ist die letzte Station seines Kreuzweges. Sie ist aber nicht der Endpunkt seines Lebens. Jesus lebt, und auch das Leben unserer Verstorbenen ist nur gewandelt, nicht genommen.
V: Wir beten für die Menschen, die um einen verstorbenen Menschen trauern, der ihnen nahestand. Für alle, die nicht an eine Auferstehung von den Toten glauben können. Für alle, die im Sterben liegen und keine Hoffnung haben. Für alle unsere Verstorbenen, die im Glauben gelebt haben. Für alle Armen Seelen der Stadt Guben, die im Fegefeuer geläutert werden. Allmächtiger Gott, erhöre unser Gebet durch Christus unseren Herrn.
A: Amen.
Antiphon: Du hast für uns schwer gelitten – Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser!

Abschluss
L: Wir gingen diesen Weg mit Jesus. Jesus geht auch den Weg mit uns. Er geht ihn mit allen Bewohnern unserer Stadt Guben, die ungerecht verurteilt werden, leiden, fallen, gekreuzigt werden und sterben. Er starb unseren Tod, er will auch unseren Tod besiegen. In dem Vertrauen, das er in Gott gehabt hat, wollen wir beten mit den Worten, die er uns zu beten gelehrt hat:
A: Vater unser…
V: Leiden und Sterben Jesu sollen nicht umsonst gewesen sein. Der Segen seines Kreuzes komme herab auf uns und verwandle auch unsere Kreuze in das Leben bei Gott. Dazu segne uns Gott, † der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
A: Amen.

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In der Corona-Krise Ostern feiern

Hirtenbrief von Bischof Wolfgang Ipolt zum Osterfest 2020 

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn! 

Dieser Hirtenbrief erreicht Sie auf einem anderen Weg, als es sonst üblich ist. Er kann nicht in den Kirchen verlesen werden, weil wir uns wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zum Gottesdienst versammeln können. 

Wir werden deshalb auch die Gottesdienste der Karwoche und des Osterfestes in diesem Jahr nicht gemeinsam feiern. 

Mich selber schmerzt das sehr und es ist für uns alle ein großer Verlust, das größte Fest der Christenheit nicht in der gewohnten Weise begehen zu können. Es ist uns ein Verzicht auferlegt, den wir annehmen müssen und fruchtbar machen können. Das Osterfest 2020 wird einmalig sein und wir werden es alle miteinander nicht vergessen. 

Ich möchte Ihnen als Ihr Bischof, als „euer Bruder und Gefährte in der Bedrängnis und im standhaften Ausharren in Jesus…“ (Offb 1, 9) in dieser schwierigen Zeit nahe sein und Ihnen mit diesem Brief ein Zeichen der Solidarität und der geschwisterlichen Gemeinschaft im Glauben senden. 

Drei kleine Anliegen gebe ich Ihnen für die kommenden Tage mit: 

1. Auf Christus schauen 

Wir werden jetzt überhäuft mit Nachrichten und Informationen. Die Zahl der vom Virus infizierten Menschen steigt täglich, ebenso wie die Zahl der Toten. Ich selber bin dankbar dafür, dass die Politiker und Wissenschaftler mit aller Kraft nach angemessenen und hilfreichen Lösungen für die von der Krise betroffenen Menschen suchen. Ich sehe mit Hochachtung und großem Respekt, dass das medizinische Personal oft bis zur Erschöpfung im Kampf gegen die Krankheit arbeitet. Die Medien erlauben es, dass wir erfahren, wie es um die Kranken und deren Versorgung steht und in welchem Land der Erde sich das Virus weiter ausbreitet. Plötzlich ist die ganze Welt zu einer Leidensgemeinschaft geworden. Wir erleben eine Globalisierung eigener Art. 

In diesen Tagen der Passionszeit schauen wir als Christen besonders auf den leidenden Herrn und seinen Kreuzweg. Wir glauben, dass er schon alles Leid der Welt in seinem Kreuz angenommen und getragen hat. Darum meine Bitte: Bewahren wir uns in allen – für viele auch beängstigenden Informationen – den tieferen Blick auf Christus. Die Nachrichten, die Zahlen, die Bilder im Fernsehen in ein kurzes Stoßgebet umwandeln – das sollten wir immer wieder versuchen, zum Beispiel mit dem Ruf, den wir beim Kreuzweg nach jeder Station wiederholen: „Herr, erbarme dich über uns und über die ganze Welt!“ Wer auf Christus schaut, bewahrt sich die Zuversicht, die den Apostel Paulus im Römerbrief gläubig sagen lässt: „Ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendeine andere Kreatur, können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist.“(Röm 8,38) 

2. Auf andere Weise gläubig Ostern feiern 

Ostern fällt nicht aus. Dem am Beginn der Pandemie manchmal geäußerten Wunsch, das Osterfest zu verlegen, wurde relativ schnell eine Absage erteilt. Wenn wir uns auch nicht zur Feier der Liturgie versammeln können oder nur durch die Medien daran teilnehmen werden, so bietet sich uns dennoch an den Kar- und Ostertagen eine Chance, die wir beherzt ergreifen sollten. Gerade in der Karwoche und an Ostern haben wir als katholische Christen ein reiches Brauchtum, das wir jetzt in den Häusern lebendig werden lassen können. 

Vieles können wir als getaufte und gefirmte Christen auch ohne den Priester tun und auf diese Weise das Fest begehen. 

Ich schlage Ihnen darum vor: 

 Am Palmsonntag stecken Sie einen Zweig an das Kreuz in Ihrer Wohnung und beten dazu das Gebet aus dem „Gotteslob“ Nr. 17, 4. Wenn Sie als Familie zusammen sind, eignet sich auch das Lied „Singt dem König Freudenpsalmen“ (GL 280), das in den meisten Gemeinden am Palmsonntag gesungen wird. 

 Am Gründonnerstag sollte man sich in der Hausgemeinschaft zu einem einfachen Abendessen versammeln und dieses mit einem längeren Tischgebet im Gedenken an das letzte Mahl Jesu am Abend vor seinem Leiden eröffnen. Es eignet sich dazu der Abschnitt aus der Andacht „Gotteslob“ Nr. 675, 6 

 Der Karfreitag ist ein Fast-und Abstinenztag. Da es keine Kreuzverehrung in den Kirchen geben wird, könnte an diesem Tag in der Wohnung vor dem Kreuz eine Kerze brennen. Wir können uns allein oder in der Familie mit dem leidenden Herrn verbinden im schmerzhaften Rosenkranz oder im Gebet des Kreuzwegs (GL 683). 

 Der Karsamstag – der Tag der Grabesruhe – sollte ein Tag der Stille und des Gebetes besonders für die Opfer der Coronavirus-Pandemie sein. Unsere Kirchen werden geöffnet sein und Sie können dort sicher am Heiligen Grab einen Besuch machen. Besonders für Kinder kann das ein eindrückliches Erlebnis sein. Unsere polnischen Mitchristen werden wie immer die Speisen vorbereiten, die für das Ostermahl bestimmt sind. 

 Eine Osterkerze darf in keiner Familie fehlen. Sorgen Sie dafür, dass besonders die älteren Gemeindemitglieder, eine solche Kerze haben. Die Priester werden mit einigen wenigen Gläubigen das Osterlicht in den Pfarrkirchen entzünden. Auch ich werde das tun und in einfacher Weise die Osternacht begehen. Am Ostertag gehört dieses Zeichen der Hoffnung auf den Familientisch zu Hause. Stimmen Sie miteinander ein kräftiges Oster-Halleluja an oder eines der Ihnen lieb gewordenen Osterlieder aus dem Gesangbuch. So bekennen wir auch in diesem schweren Jahr unsere Hoffnung auf das Leben, auf Erlösung von aller Sünde und auf Rettung – auch von der Krankheit, die die ganze Welt überfallen hat. 

Wenn wir so die Kar- und Ostertage begehen, dann sind sie erfüllt von unserem Glauben und unserer Hoffnung. 

Ich wünsche und hoffe, dass wir alle 2020 anders Ostern feiern – dann kann das Fest in diesem Jahr zu einer wichtigen Glaubenserfahrung auch für die Zukunft werden. 

3. Den Nächsten nicht aus dem Blick verlieren 

Es ist erstaunlich, welche Solidarität jetzt wächst. Junge Menschen gründen Initiativen und bieten sich an, um älteren Menschen zu helfen. Das zeigt etwas vom Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. 

Dabei sollen wir Christen nicht fehlen. Kirche ist nicht nur Gottesdienstgemeinschaft, sondern immer auch eine Liebesgemeinschaft, in der die Caritas gelebt wird. Das darf auch jetzt nicht ausfallen. Die Besuchsdienste und Caritaskreise in den Pfarreien bitte ich, jetzt besonders aufmerksam zu sein und besonders den einsamen und kranken Gemeindemitgliedern Hilfe zu ermöglichen, wo es nötig ist. Manchmal geht es nur darum, das entsprechende Fernsehprogramm für den Gottesdienst einzustellen oder einen Internetanschluss zu organisieren. Ein anderes Mal ist ein Einkauf oder ein Weg zu einem Amt eine wichtige Unterstützung. Schon ein kurzer Telefonanruf hilft manchmal, um jemandem ein wenig Angst zu nehmen und Zuversicht zu verbreiten. Solche kleinen Zeichen der Nächstenliebe sind meist nicht teuer – sie kosten nur etwas Zeit. Aber diese Zeit haben wir jetzt vielfach geschenkt bekommen, weil manches andere derzeit nicht möglich ist. 

Liebe Schwestern und Brüder, mit diesem Hirtenwort grüße ich Sie sehr herzlich zum Osterfest, das wir in diesem Jahr in außergewöhnlicher Form begehen werden. Die kommenden Wochen können eine Lebens- und Glaubensschule werden, wenn wir uns dafür öffnen. 

An jeder Osterkerze sind nach altem Brauch die fünf Wundmale Christi zu sehen, die in der Osternacht in die Kerze eingefügt werden. Die Jünger haben den Auferstandenen an seinen 

Wunden erkannt. Daran erinnern die fünf roten Weihrauchkörner. Inmitten der Sorge und Angst vor einer bedrohlichen Krankheit und in der Todesnot mancher, die daran gestorben sind und sterben werden, rufe ich Ihnen die Worte zu, die bei der Bereitung der Osterkerze in jedem Jahr dabei gesprochen werden: 

Durch seine heiligen Wunden, 
die leuchten in Herrlichkeit, 
behüte uns und bewahre uns Christus, der Herr. 
Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. 
Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen. 

Mit Ihnen allen im Gebet verbunden grüßt Sie 
Ihr Bischof 
+ Wolfgang Ipolt 

Den Hirtenbrief können Sie hier herunterladen!

Foto: Shutterstock.com

Leere Kirchen leider auch zu Ostern

„Leider lässt die augenblickliche Lage im Zusammenhang mit der Verbreitung des Corona-Virus keine andere Entscheidung zu, als Ihnen schweren Herzens mitzuteilen, dass die Feier des Österlichen Triduums in diesem Jahr nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden kann.“ Das teilt Bischof Wolfgang Ipolt unter Weiterleitung eines Dekrets der Kongregation für den Gottesdienst zur Feier der Heiligen Woche mit.

„Außerdem muss ich Ihnen mitteilen, dass bis einschließlich 19. April 2020 (Weißer Sonntag) weiterhin keine öffentlichen Gottesdienste stattfinden können.“ Damit fällt definitiv auch die Erstkommunion aus. Einen neuen Termin geben wir bekannt, sobald wir wissen, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Das Triduum muss unter Ausschluss der Gläubigen gefeiert werden. Dabei sollen die Gläubigen über die Uhrzeit informiert werden, um sich von zu Hause aus im Gebet verbinden zu können. 

Die Gründonnerstagsliturgie darf ausnahmsweise ohne Beteiligung der Gläubigen gefeiert werden. Die Fußwaschung entfällt, ebenso die Sakramentsprozession mit der Übertragung des Allerheiligsten. Priester, die nicht die Möglichkeit haben, die Heilige Messe zu zelebrieren, sollen stattdessen die Vesper des Gründonnerstags beten. 

Der Karfreitag soll dort, wo es möglich ist, vom Priester ohne Beteiligung der Gläubigen gefeiert werden. Bei den Fürbitten der Liturgie ist eine besondere Fürbitte in den Anliegen der Corona-Krise hinzuzufügen.

Die Osternacht kann nur in der Kathedrale oder in einer Pfarrkirche gefeiert werden, jedoch ohne Beteiligung der Gläubigen. Der Ritus des Osterfeuers und die Prozession zu Beginn in die Kirche entfallen. Die Osterkerze wird entzündet, dann folgt das Exsultet und wie vorgesehen die biblischen Lesungen. Bei der „Tauffeier“ ist nur die Erneuerung des Taufversprechens vorgesehen. Auch hier sollen die Gläubigen über die Zeit informiert werden, damit sie sich im Gebet mit der Feier verbinden können. 

Besondere Ablässe

Dekret der Apostolischen Pönitentiarie über die Gewährung spezieller Ablässe an die Gläubigen in der aktuellen Pandemie-Situation

Es wird das Geschenk spezieller Ablässe an Gläubige, die von der Krankheit Covid-19, allgemein Coronavirus genannt, befallen sind, sowie an die in den Gesundheitsdiensten Arbeitenden, an ihre Angehörigen und an all jene gewährt, die aus welchem Grund auch immer, auch durch das Gebet, sich um diese sorgen.

«Freut euch in der Hoffnung, seid geduldig in der Bedrängnis, beharrlich im Gebet!» (Röm 12,12). Die vom hl. Paulus an die Kirche von Rom geschriebenen Worte hallen entlang der ganzen Geschichte der Kirche wieder und geben dem Urteil der Gläubigen über jede Art von Leiden, Krankheit und Unglück Orientierung.

Der gegenwärtige Augenblick, in dem sich die gesamte Menschheit befindet, bedroht von einer unsichtbaren und heimtückischen Krankheit, die schon seit einiger Zeit aufgetreten und mit großer Macht Teil des Lebens von allen geworden ist, ist Tag für Tag gezeichnet von angstvollen Befürchtungen, neuen Ungewissheiten und vor allem verbreitetem physischen und moralischen Leiden. Die Kirche hat sich nach dem Beispiel ihres göttlichen Meisters immer schon den Beistand für die Kranken zum Herzensanliegen gemacht. Wie vom hl. Johannes Paul II. angedeutet, ist der Wert menschlichen Leidens ein zweifacher: «Er ist übernatürlich, weil er im göttlichen Geheimnis der Erlösung der Welt wurzelt, und ist andererseits zutiefst menschlich, weil der Mensch in ihm sich selbst, sein Menschsein, seine Würde, seine Sendung wiederfindet» (Apost. Schreiben Salvifici doloris, 31).

Auch Papst Franziskus hat in diesen letzten Tagen seine väterliche Nähe deutlich gemacht und die Einladung erneuert, unablässig für die an Coronavirus Erkrankten zu beten.

Damit alle, die wegen des Covid-19 leiden, gerade im Geheimnis dieses Leidenmüssens «das Erlösungsleiden Christi selbst » (ebd., 30) entdecken können, gewährt diese Apostolische Pönitentiarie, aus päpstlicher Vollmacht, im Vertrauen auf das Wort Christi des Herrn und in Ansehung der gegenwärtig umlaufenden Epidemie aus einem Geist des Glaubens heraus, die unter dem Gesichtspunkt persönlicher Umkehr gelebt werden muss, das Geschenk von Ablässen nach Maßgabe folgender Verfügung.

Es wird ein vollkommener Ablassden vom Coronavirus befallenen Gläubigen gewährt, die einer Quarantäne kraft Verfügung der Gesundheitsbehörden in Krankenhäusern oder in den eigenen Wohnungen unterworfen sind, wenn sie in einer Gesinnung, die sich von jeder Sünde abkehrt, sich geistlich mittels der Kommunikationsmittel bei der Feier der Hl. Messe zusammenschließen, beim Gebet des Rosenkranzes, bei der frommen Praxis der Kreuzwegandacht oder anderen Formen der Andacht, oder wenn sie wenigstens das Glaubensbekenntnis, das Vater unser und eine fromme Anrufung der allerseligsten Jungfrau Maria beten und dabei diese Prüfung in einem Geist des Glaubens an Gott und der Liebe zu den Schwestern und Brüdern aufopfern mit dem Willen, die üblichen Bedingungen (sakramentale Beichte, eucharistische Kommunion und Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters) erfüllen, sobald ihnen das möglich ist.

Die Mitarbeiter/innen im Gesundheitswesen, die Angehörigen und alle, die nach dem Beispiel des Guten Samariters sich dem Risiko der Ansteckung aussetzen und den am Coronavirus Erkrankten helfen gemäß dem Wort des göttlichen Erlösers: «Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt » (Joh 15,13), werden dasselbe Geschenk des vollkommenen Ablasses zu denselben Bedingungen erhalten.

Darüberhinaus gewährt diese Apostolische Pönitentiarie gerne zu denselben Bedingungen den vollkommenen Ablass anlässlich der aktuellen weltweiten Epidemie auch jenen Gläubigen, die einen Besuch des Allerheiligsten Altarssakramentes oder die eucharistische Anbetung oder die Schriftlesung wenigstens eine halbe Stunde lang, oder das Gebet des hl. Rosenkranzes  oder die fromme Andacht des Kreuzweges oder den Rosenkranz zur göttlichen Barmherzigkeit (Gebete der hl. Schwester Faustyna) aufopfern, um vom allmächtigen Gott das Ende der Epidemie zu erbitten, Befreiung für jene, die von ihr befallen sind, und das ewige Heil für jene, die der Herr zu sich gerufen hat.

Die Kirche betet für alle, denen es derzeit unmöglich ist, das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung zu empfangen und anempfiehlt der göttlichen Barmherzigkeit alle und jeden kraft der Gemeinschaft der Heiligen, und gewährt diesem Gläubigen denvollkommenen Ablass im Augenblick des Todes, wenn er nur entsprechend disponiert ist und gewohnheitsmäßig zu Lebzeiten irgendein Gebet gesprochen hat (in diesem Fall ersetzt die Kirche die drei üblichen geforderten Bedingungen). 

Für den Empfang dieses Ablasses wird der Gebrauch eines Kruzifixes oder einfachen Kreuzes empfohlen (vgl. Enchiridion indulgentiarum, Nr. 12).

Die allzeit selige Jungfrau Maria, Mutter Gottes und Mutter der Kirche, Heil der Kranken und Hilfe der Christen, unsere Fürsprecherin, komme der leidenden Menschheit zu Hilfe, vertreibe von uns das Übel dieser Pandemie und erflehe uns jegliches Gut, das wir zu unserem Heil und zu unserer Heiligung brauchen.

Vorliegendes Dekret ist gültig, auch wenn irgendeine andere Verfügung entgegenstünde. 

Gegeben zu Rom, am Sitz der Apostolischen Pönitentiarie, am 19. März 2020

Kardinal Mauro Piacenza, Großpönitentiar
Prälat Krzysztof Nykiel, Regent

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Geistige Kommunion

Die geistige Kommunion ist das von lebendigen Glauben an Christi Gegenwart im Allerheiligsten Sakrament und von Akten der Hoffnung, der Liebe beseelte Verlangen nach sakramentaler Vereinigung mit Christus. Sie wird seit Jahrhunderten von den Gläubigen praktiziert, vor allem jenen, die aus verschiedenen Gründen an der Teilnahme der sakramentalen Kommunion gehindert werden.

Die geistige Kommunion vermittelt nicht die eigentliche sakramentale Gnade und ersetzt daher nicht die sakramentale Kommunion. Aber sie kann ähnliche Wirkungen wie der Empfang des Sakramentes hervorbringen: die geistige Einigung mit Christus. Die geistige Kommunion vereinigt – abhängig von der übernatürlichen Liebe und Sehnsucht (ex opere operantis) – wirksam mit Christus, sie vermehrt die heiligmachende Gnade und damit auch die Tugend der Liebe. Sie verleiht auch helfende Gnaden, wie man sie in der augenblicklichen Lage braucht. Man kann also sagen, sie ist ein einfaches und leichtes Mittel, reichen Segen zu erlangen. 
(Quelle: Kathpedia)

Gebete zur geistigen Kommunion

Mein Jesus,ich glaube, dass Du im Allerheiligsten Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe Dich über alles, und meine Seele verlangt nach Dir.
Da ich Dich jetzt nicht in der Heiligen Eucharistie empfangen kann, bitte ich Dich innig:Komme geistiger weise zu mir und nimm Wohnung in meinem Herzen.Ich umfange Dich, vereinige mich ganz mit Dir und bete ich dich an, mein Heiland und Erlöser.Lass nicht zu, dass ich mich je von Dir trenne. Amen.
(Hl. P. Pio)

Zu deinen Füßen, o mein Jesus, werfe ich mich nieder und bringe Dir die Reue meines zerknirschten Herzens dar, das sich mit seinem Nichts in Deiner heiligen Gegenwart verdemütigt. Ich bete Dich an im Sakrament Deiner Liebe, der unfassbaren Eucharistie. Ich sehne mich danach, Dich in der armen Wohnstatt meines Herzens zu empfangen. Während ich das Glück der sakramentalen Kommunion erwarte, möchte ich Dich im Geist besitzen. Komm zu mir, o mein Jesus, da ich zu Dir komme! Die Liebe umfange mein ganzes Sein im Leben und im Tod. Ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich. Amen. 

Herr, allmächtiger Vater, ich danke Dir für alle Deine Wohltaten und ganz besonders dafür, dass Du mich mit dem kostbaren Leib und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, geistig speisen möchtest. Ich bitte Dich, lass dieses Heilige Sakrament mir zur Quelle des Erbarmens und zum ewigen Heil gereichen.
Die Heilige Eucharistie sei für mich, Rüstung des Glaubens und Schild des guten Willens; sie möge mich von meinen Fehlern reinigen und alle Tugenden vermehren; mich gegen alle Nachstellungen meiner sichtbaren und unsichtbaren Feinde schützen, mich innig und unzertrennlich mit Dir, dem einen und wahren Gott, verbinden und mir so helfen, mein letztes Ziel zu erreichen.
Schenke mir armen Sünder, zu jenem unaussprechlichen Gastmahl zu gelangen, wo Du mit Deinem Sohn und dem Heiligen Geist Deinen Heiligen das wahre Licht bist, die ewige Freude, der vollendete Friede und die vollkommene Seligkeit. 
Amen. 

Jesus, ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich, ich bereue meine Sünden.
Jesus, komme in mein Herz; ich sehne mich nach Dir.
Jesus, Du bist bei mir; ich bete Dich an, ich danke Dir, ich weihe mich Dir; hilf mir in allen Anliegen, segne mich und alle Menschen, besonders die Sterbenden, bekehre die Sünder, heile die Kranken, erlöse die armen Seelen im Fegefeuer.
Jesus, ich glaube an Dich, komm in mein Herz. Bleibe bei mir; ich bete Dich an, segne mich. 

Du senkst voll Liebe Deinen Blick in meinen,
und neigst Dein Ohr zu meinen leisen Worten,
und füllst mit Frieden tief das Herz.

Doch Deine Liebe findet kein Genügen
in diesem Austausch, der noch Trennung lässt.
Dein Herz verlangt nach mehr.

Dein Leib durchdringt geheimnisvoll den meinen,
und Deine Seele eint sich mit der meinen:
Ich bin nicht mehr, was einst ich war.

Du kommst und gehst,
doch bleibt zurück die Saat,
die Du gesät zu künftiger Herrlichkeit,
verborgen in dem Leib von Staub. Amen.

(hl. Edith Stein)

Ich möchte dich empfangen, Herr,
mit jener Reinheit, Demut und Andacht,
mit der deine heiligste Mutter dich empfing, 
mit dem Geist und der Inbrunst der Heiligen. 

Fragen zur geistigen Kommunion

beantwortet vom Theologen und Kirchenrechtler Gero P. Weishaupt (Quelle: Catholic News Agency)

Darf ich die geistige Kommunion auch dann empfangen, wenn ich im Stand der Todsünde bin?

Man sollte in diesem Fall unbedingt zuerst eine vollkommene Reue wecken, verbunden mit dem aufrichtigen festen Vorsatz, so schnell wie möglich zu beichten. Unter dieser Voraussetzung wäre eine geistige Kommunion nicht ausgeschlossen, das heißt, die Sehnsucht nach dem Eucharistieempfang, der nun sakramental nicht möglich ist, in sich erwecken. 

Ist die geistige Kommunion sowas wie „Eucharistie zweiter Klasse“ oder ist Jesus dort genauso präsent?

„Eucharistie zweiter Klasse“ ist sie sicher nicht, denn die geistige Kommunion vermittelt eben die Gnaden der heiligen Eucharistie.

Der Unterschied liegt in der Weise der Gnadenzuwendung. Diese werden nicht wie bei der sakramentalen Kommunion objektiv-sicher geschenkt, sondern durch das Verlangen nach dem eucharistischen Herrn in den Gestalten der heiligen Eucharistie, Brot und Wein. Damit sind aber die Gnaden abhängig von der subjektiven Disposition des Gläubigen, und damit nicht absolut sicher. Nur in dem Maße wie ich frei bin von Sünden und erfüllt bin von der Sehnsucht nach Christus im heiligen Sakrament, empfange ich die Gnaden der heiligen Eucharistie vollumfänglich.

Christus ist bei der geistigen Kommunion gewiss nicht real gegenwärtig wie im Sakrament, aber er wendet die Gnaden der Eucharistie geistig  – also nicht durch die eucharistischen Gestalten des Sakrament (Brot und Wein) – dem Gläubigen zu. Die physische Gegenwart Christi bleibt einzig und allein immer an den sakramentalen Gestalten gebunden. Die eucharistischen Gestalten von Brot und Wein fehlen bei der geistigen Kommunion. Wer geistig kommuniziert, hat durch seine Sehnsucht zum eucharistischen Herrn einen geistigen Bezug zu den eucharistischen Gestalten. Wo der nicht geben ist, liegt keine geistige Kommunion vor.

Ich rate den Leuten immer, sich im Geiste nach dem eucharistischen Herrn, der im Tabernakel mit seiner Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele unter den Gestalten der heiligen Hostie gegenwärtig ist, auszuschauen und sehnsüchtig nach ihm zu verlangen. Und wenn die geistige Kommunion praktiziert wird, während in der Kirche die heilige Messe gefeiert wird, sollen die Gläubigen geistig auf den eucharistischen Herrn auf dem Alter in der Messe blicken.

Es wäre darum auch gut, wenn die Gläubigen durch das Läuten der Glocke während der Wandlung auf den Augenblick der realen Gegenwart des Herrn unter den sakramentalen Gestalten der heiligen Eucharistie aufmerksam gemacht würden. Wer es kann, sollte sich dann auch zuhause knien und in Stille sich mit dem Herrn vereinigen. 

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CoronaVirus und Fastenaktion Misereor

Am 5. Sonntag der Fastenzeit hätte in allen Kirchen die MISEREOR-Sammlung stattfinden sollen. Da die Kollekte diesmal nicht in gewohnter Form abgehalten werden kann, bittet MISEREOR um eine Online-Spende oder Überweisung, damit alle Projekte weiterhin finanziert werden können:

Das Corona-Virus hat uns mitten in der Fastenaktion empfindlich getroffen: Ob Fastenessen, Soliläufe, Solibrot-Trommelreisen oder die beliebten Besuche unserer Fastenaktionsgäste in Ihrer Gemeinde oder Schule vor Ort: zahlreiche  Veranstaltungen in der Fastenzeit mussten kurzfristig abgesagt werden.
Dies ist für alle, die Zeit und Herzblut in die Fastenaktion investiert haben, keine einfache Zeit. Auch für uns ist es eine schwierige Situation, da MISEREOR dadurch auch ein beträchtlicher Teil der Spenden in dieser so wichtigen Sammelzeit entgeht.
Deshalb rufen wir Sie auf unsere Arbeit gerade jetzt besonders zu unterstützen. 
Lassen Sie uns in dieser Zeit der Sorge die Menschen in Syrien und den Libanon nicht vergessen. Sie haben alles verloren, was ein Leben in Sicherheit und Würde ausmacht.
Ihnen möchte MISEREOR weiterhin beistehen – mit Ihrer Hilfe.

Jetzt spenden

WAHLEN ZUM KIRCHENVORSTAND UND PFARREIRAT VERSCHOBEN!

Mitteilung des Bischöflichen Ordinariates:

Aufgrund der sehr eingeschränkten Bewegungsfreiheit und sozialen Kontakte erscheint eine geordnete Vorbereitung und Durchführung der Wahlen zum bisherigen Zeitpunkt nicht gewährleistet.

Der neue Termin ist auf Sonntag, den 8. November 2020 festgelegt. Das bedeutet, dass die Ankündigung der Wahlen am Sonntag, den 30. August 2020 erfolgen wird.

Die Amtszeit der bisherigen Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte wird entsprechend verlängert.

Brief von Bischof Ipolt

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Mitbrüder!

Innerhalb weniger Tage wende ich mich nun zum zweiten Mal an Sie. Wie Sie wissen, hat sich die Lage zugespitzt, so dass die Bundesregierung und alle Landesregierungen es für nötig halten, dass nun auch alle öffentlichen Gottesdienste in Kirchen verboten werden müssen, um die schnelle Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und möglichst aufzuhalten. Es fällt mir sehr schwer, Ihnen das mitteilen zu müssen. Es ist dies ein schmerzlicher Einschnitt in das Leben jedes Christen, insbesondere weil die sonntägliche Eucharistie und die liturgischen Feiern für uns das Herzstück katholischen Lebens sind und das Osterfest unmittelbar bevorsteht. 

Dennoch müssen wir aus Verantwortung und in Solidarität mit allen Menschen zum gegenwärtigen Zeitpunkt dieser Anordnung Folge leisten und uns strikt daran halten. Unsere Bundeskanzlerin hat dazu am 18. März 2020 eine eindringliche und mahnende Rede gehalten. Wir müssen uns jetzt auf die Wissenschaftler verlassen, die sehr nachdrücklich zu diesem Schritt der Vermeidung von allen nicht notwenigen sozialen Kontakten geraten haben. Auch viele andere öffentliche Gebäude und Institutionen werden geschlossen, um größere Menschenansammlungen zu verhindern und so der Ansteckungsgefahr zu wehren. 

Liebe Schwestern und Brüder! Ich bin überzeugt: Gott kann uns auch durch diese schwierige Situation etwas zeigen. Das kann in gewisser Hinsicht sogar ein Lernprozess für uns alle sein. Davon möchte ich sprechen, weil es wichtig ist, sich in der jetzigen Situation den Blick auf Gott nicht verstellen zu lassen durch eine uns lähmende Angst oder gar eine falsche Panik. Was können wir in diesen Tagen lernen? 

Die Familien rücken jetzt näher zusammen. Gerade weil öffentliche Veranstaltungen nicht möglich sind, verbringen jetzt Eltern und Kinder viel Zeit miteinander. Das ist für viele eine Herausforderung und vielleicht sogar eine Geduldsprobe, kann aber auch den Gemeinschaftssinn stärken und manches gute Gespräch ermöglichen, was wir vielleicht lange aufgeschoben haben. Diese Situation kann auch das Familiengebet neu möglich machen. Ich bitte Sie: Beten Sie in den Häusern um ein Ende der Pandemie. Beten Sie auch für die Ärzte und das Pflegepersonal, das jetzt über Gebühr beansprucht wird. Ich tue das ebenso mit Ihnen. Ein Beispiel für ein solches Gebet finden Sie auf der Homepage unseres Bistums. 

Es kommt jetzt auf uns selbst an, den Sonntag zu gestalten. Ich bitte Sie, die Möglichkeiten der Medien zu nutzen und am Radio, Fernsehen oder im Internet an einer Hl. Messe teilzunehmen. Zünden Sie eine Kerze dazu an und feiern Sie einfach die Hl. Messe auf andere Weise mit. Da Sie den Herrn nicht sakramental empfangen können, ist eine geistliche Kommunion aber möglich, durch die Sie Gemeinschaft mit ihm suchen. Ein gutes Kommuniongebet aus dem „Gotteslob“ (z. B. Nr. 6, 4 oder 8, 2) ist dabei hilfreich. Ich werde an den kommenden Sonntagen jeweils um 10:00 Uhr eine Hl. Messe in Görlitz feiern, die Sie über Livestream empfangen können. (Beginn ist am 22. März 2020). Auch die Mönche aus Neuzelle übertragen am Sonntag um 17:00 Uhr eine Hl. Messe und täglich um 19:15 Uhr den Rosenkranz und die Komplet. Weitere Angebote für die Übertragung von Messfeiern finden Sie auf der Homepage unseres Bistums. 

Unsere Kirchen bleiben geöffnet so lange es die je aktuelle Situation zulässt; dort können Sie zum Gebet einkehren und die persönliche Begegnung mit dem Herrn suchen. 

In der Gefahr einer schweren Krankheit, die derzeit alle Menschen betrifft, wird manches zweitrangig, was wir sonst für wichtig halten. Wir werden auf uns selbst und auf Gott zurückgeworfen. Wir sehen das Wesentliche deutlicher. Das halte ich schon jetzt für eine Frucht dieser Tage. Als gläubige Menschen dürfen wir uns dabei an das Wort des Apostels erinnern: „Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.“ (Röm 14, 7f.) Das darf und soll uns eine zuversichtliche Gelassenheit aus unserem Glauben heraus geben, mit der wir auch die augenblickliche Pandemie bewältigen können. 

Liebe Schwestern und Brüder! Im Vertrauen auf Gott bete ich in diesen schweren Tagen mit Ihnen um ein Ende der Pandemie, insbesondere für diejenigen, die davon in irgendeiner Weise betroffen sind. 

Es segne und bewahre euch vor Krankheit und Leid der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist. 

In der Liebe Christi verbunden grüßt euch Euer Bischof 
+ Wolfgang Ipolt

Die Heiligen Messen aus der Kapelle im Pfarrhaus Guben werden jeden Dienstag um 18.30 Uhr (anschließend Anbetung), jeden Freitag um 18.30 Uhr (davor um 18.00 Uhr Kreuzweg) und jeden Sonntag um 9.00 Uhr (ab April um 9.30 Uhr) im Livestream auf unserer Facebookseite übertragen!

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Ermutigung für Guben

Jesus Christus segnet die Pfarrgemeinde und die ganze Stadt Guben.
Sie sind nicht alleine! Beten wir weiterhin miteinander und füreinander.
Pfarrer und Diakon sind für Sie da: https://katholische-kirche-guben.de/kontakt/

Unsere fleißige Männerrunde hat neue, größere Schaukästen vor der Kirche und vor dem Pfarrhaus aufgestellt. Sie können sich nun auch dort immer aktuell informieren!

Fotos: Żuk