Gottesdienste zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

Donnerstag, 24. Dezember, Heiliger Abend
16.00 Uhr Krippenandacht, Pfarrkirche
20.45 Uhr musikalische Einstimmung
21.00 Uhr Christmette, Pfarrkirche

Freitag, 25. Dezember, Hochfest der Geburt des Herrn
09.30 Uhr Hl. Messe, Pfarrkirche

Samstag, 26. Dezember, Hl. Stephanus
09.30 Uhr Hl. Messe, Pfarrkirche

Sonntag, 27. Dezember, Fest der Heiligen Familie
09.30 Uhr Heilige Messe, Pfarrkirche

Donnerstag, 31. Dezember, Hl. Silvester
17.00 Uhr Jahresschlussmesse, Pfarrkirche

Freitag, 1. Januar 2021, Hochfest der Gottesmutter Maria
17.00 Uhr Hl. Messe, Pfarrkirche

Papst ruft Josefsjahr aus

Zur Erinnerung an die Erhebung des hl. Josef zum Patron der Kirche durch Papst Pius IX. vor genau 150 Jahren hat Papst Franziskus ein „Jahr des heiligen Josef“ ausgerufen! Der Papst veröffentlichte am 8. Dezember ein neues Apostolisches Schreiben mit dem Titel „Patris corde“. Darin empfiehlt er den Katholiken den heiligen Josef als besonderes Vorbild – und widmet dem Ziehvater Jesu ein ganzes Jahr.

Hier gibt es einen ausführlichen Bericht dazu: Papst ruft „Jahr des heiligen Josef“ aus: Vorbild für Väter und Helden – katholisch.de
Hier gibt es das Apostolische Schreiben in deutscher Übersetzung zum Nachlesen: Apostolisches Schreiben Patris corde zum 150. Jahrestag der Erhebung des hl. Josef zum Schutzpatron der ganzen Kirche (8. Dezember 2020) | Franziskus (vatican.va)

Gemeinsam mit dem Apostolischen Schreiben „Patris corde” veröffentlichte der Vatikan auch ein Dekret der Apostolischen Pönitentiarie, welches das „Jahr des heiligen Josefs“ ankündigt – und verbunden damit die Gewährung besonderer Ablässe.
Die Bedingungen dafür sind hier nachzulesen: Vatikan gewährt zum Josefsjahr besondere Ablässe – Vatican News

Foto: Catholic Exchange

Besuch vom heiligen Nikolaus

Im Anschluss an die Heilige Messe am 2. Adventssonntag war der heilige Nikolaus bei uns zu Besuch! Er verteilte seine Geschenke an unsere Kinder und an jung Gebliebene.

Um den beliebten Heiligen ranken sich zahlreiche Legenden. Er selbst ist aber keineswegs eine Märchengestalt! Der heilige Nikolaus lebte Ende des 3. bis Mitte des 4. Jahrhunderts und war Bischof von Myra in Kleinasien, der heutigen Türkei. Damals gehörte das Gebiet zum Oströmischen (Byzantinischen) Reich und seine Bewohner sprachen Griechisch.

Bischof Nikolaus war nachweislich Teilnehmer des so wichtigen Konzils von Nicaea im Jahre 325. Überliefert ist, wie er kämpferisch gegen die falsche Lehre des Arianismus vorging. Angeblich hat er sogar deren Verfechter Arius während des Konzils geohrfeigt! Auch mit seinem Freund Bischof Theognis von Nicaea, der den Auffassungen des Arius zuneigte, führte Nikolaus heftige Diskussionen. Schlussendlich gehörte Theognis zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses von Nicäa. „Lassen wir über unserem Zorn die Sonne nicht untergehen„, zitiert später Andreas von Kreta den Vermittler Nikolaus.

Fotos: Riccabona

Pfarrer „Willi“ Grimm verstorben

Bild: Pfarrer i.R. Karl-Heinz „Willi“ Grimm im Gespräch mit Pfarrer Roland Elsner (Foto: Raphael Schmidt)

Christus, der den Tod überwunden hat, rief am 24.11.2020, dem Gedenktag der Märtyrer Andreas Dung-Lac und Gefährten, seinen treuen Diener Pfarrer i. R. Karl-Heinz Grimm im Alter von 81 Jahren und im 54. Jahr seines Priestertums in sein ewiges Reich.

Karl-Heinz Grimm wurde am 21. Mai 1939 in Guben geboren. Nach der Grundschulzeit in Guben lernte er Maschinenschlosser und beendete die Lehre 1956 mit der Facharbeiterprüfung. In Görlitz besuchte er das Katechetenseminar. In dieser Zeit verstärkte sich sein Wunsch, der Kirche als Priester zu dienen. So ging Karl-Heinz Grimm 1957 nach Magdeburg ins Norbertinum, legte dort die Abiturprüfung ab und begann im Wintersemester 1961 das Theologiestudium in Erfurt. Nach seiner Priesterweihe am 25. Juni 1967 in Neuzelle trat er seinen priesterlichen Dienst zunächst als Vertretung in Peitz und in Welzow an, bevor er von 1968 bis 1973 in Senftenberg als Kaplan tätig wurde.

Neben seiner priesterlichen Berufung engagierte sich der junge Priester im „Werk Mariens“ (Fokolarbewegung). Zur Vertiefung dieser Spiritualität wurde er für ein zweijähriges Noviziat in Berlin und Erfurt von 1973 bis 1975 freigestellt. Im Anschluss daran trat Karl-Heinz Grimm wieder in den diözesanen Dienst und wurde für ein Jahr Kaplan in Weißwasser. Danach wechselte er nach Hoyerswerda, wo er bis 1989 als Kaplan wirkte, jedoch 1978 den Titel Pfarrer erhielt. 1989 wurde Karl-Heinz Grimm zum Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz in Görlitz ernannt. Ein wichtiges Anliegen war ihm, das Miteinander zwischen den deutschen und polnischen Gläubigen zu fördern.

Aufgrund seines angegriffenen Gesundheitszustandes entband ihn Bischof Rudolf Müller 2001 von seinem Amt als Pfarrer der Pfarrei Heilig Kreuz in Görlitz und übertrug ihm die Pfarrei Döbern als Pfarradministrator. 2013 wurde er in den Altersruhestand verabschiedet und lebte nun im Begegnungszentrum der Fokolarbewegung in Zwochau. Hier stellte sich Pfr. Grimm weiterhin als Seelsorger zur Verfügung.

„Willi Grimm“ – wie ihn fast jeder nannte und er in der Regel auch seine Briefe unterschrieb, war kontaktfreudig und hatte ein Herz für die Zukurzgekommenen. Stets war ihm wichtig, Gottes Gebote nicht nur zu predigen, sondern durch das eigene Vorbild anderen Menschen ein Beispiel in der Nachfolge Christi zu geben.

Wir danken Pfarrer Grimm für seinen treuen Dienst im Weinberg des Herrn. Wir bitten um das Gebet für den Verstorbenen.

Requiescat in pace

Görlitz, 26.11.2020

Für das Bistum: Dr. Alfred Hoffmann, Generalvikar

Für das Werk Mariens : Benno Schäffel, Domkapitular

Für die Angehörigen: Ursula Kruppa, Peter  Grimm, Geschwister

Roratemessen im Advent

Im Advent findet an jedem Freitag um 18.30 Uhr eine Roratemesse in der Pfarrkirche statt. Die Termine sind der 4. Dezember, der 11. Dezember und der 18. Dezember. Bitte Laterne oder Windlicht mit Kerze mitbringen!

Das Wort „Rorate“ bildet den Anfang einer Antiphon in der katholischen Liturgie. Der Text dieser Antiphon lautet: „Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum: aperiatur terra, et germinet Salvatorem.“ („Tauet Himmel, von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten: Es öffne sich die Erde und sprosse den Heiland hervor.“) Es handelt sich hier um einen Vers aus dem alttestamentlichen Buch Jesaja (Jes 45,8). In der Adventszeit gibt es an den Werktagen Votivmessen zu Ehren der Gottesmutter Maria, deren Introitusantiphon (Eröffnungsgesang) eben jenen Vers beinhaltet, und die deshalb als Rorate-Messen bezeichnet werden. Diese werden nach altem Brauch nur bei Kerzenschein gefeiert und bringen in besonderer Weise die Sehnsucht nach der Ankunft Gottes in der Welt zum Ausdruck.

Foto: Żuk

Wahlergebnisse

Ergebnis der Wahl des Kirchenvorstandes

1. Dr. Andreas Krainz
2. Jakub Kujawa
3. Martin Wilke

Ersatzmitglieder:
Conrad Tilgner, Krysztof Kawecki

Ergebnis der Wahl des Pfarreirates

1. Gisela Plonka
2. Katarzyna Meiert
3. Bärbel Hauser
4. Barbara Weiss
5. Mariola Rathmann
6. Bärbel Tiller

Einsprüche gegen das Wahlergebnis können binnen einer Woche eingebracht werden. 

Foto: Riccabona

Wahlen und Ehrungen

Am Tag der Wahlen zum Pfarreirat und zum Kirchenvorstand ehrte Pfarrer Artur Zuk im Namen der Pfarrei Guben verdiente Mitglieder der Pfarrgremien, die nach langjähriger Mitarbeit nun ausscheiden: Bernadett Kruppa, Johannes Ringelhann, Thomas Plonka und Michael Grimm. Vergelt’s Gott für das ehrenamtliche Engagement!

Bernadett Kruppa

Johannes Ringelhann

Thomas Plonka

Michael Grimm

Wahlen zum Pfarreirat und Teilwahlen zum Kirchenvorstand

Fotos: Riccabona

Allerseelenablass bis Ende november

Papst Franziskus hat die Möglichkeit, einen Ablass für Verstorbene zu erwerben, auf den ganzen Monat November ausgedehnt. Bis Ende November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden.

Die üblichen Voraussetzungen dafür sind:

  • Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt;
  • entschlossene Abkehr von jeder Sünde;
  • Kommunionempfang und Gebet auf die Meinung des Heiligen Vaters.

Diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden.

Zusätzlich für den Allerseelenablass ist vonnöten: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen.

Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.

Foto: Carola Ringelhann

Keine Gruppen im November!

Aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen können im Monat November leider keine Gruppentreffen stattfinden.

Das heißt:

  • Das Treffen der Gemeindecaritas am 5. November muss entfallen,
  • ebenso das Seniorenfrühstück am 11. November,
  • der 2. Abend der Katechesenreihe GTI am 12. November,
  • die Bibelrunde am 26. November
  • sowie das geplante Dankessen für die Ehrenamtlichen.
  • Die Männerrunde findet mit Laubarbeit am Grundstück des Pfarrhauses im Freien statt.
  • Wegen zahlreicher Quarantänefälle unter den Schülern muss auch der Religionsunterricht bis auf Weiteres entfallen.

Winter-Ausgabe des „Angelus“

Die neue Ausgabe des Gemeindebriefes „Angelus“ für die Monate November 2020 bis Januar 2021 gibt es bereits hier als pdf-Datei zum Herunterladen!
Den aktuellen Beitrag unseres Pfarrers können Sie hier im Voraus lesen:

„IM ZEICHEN DES LICHTES“

Im Zeichen des Lichtes beginnen wir die herbstlich-winterliche Periode un- serer seelsorglichen Arbeit in Guben. Bereits am 1. November entzünden wir die ersten herbstlichen Lichter auf den Gräbern unserer Toten und beten für alle unsere Verstorbenen. Am 2. November leuchten die nächsten Lichter – diesmal am Abend in der Pfarrkirche bei dem Allerseelenamt für alle verstorbenen Pfarrangehörige mit den herzlichen Allerseelen-Fürbitten (wypominki) um die ewige Ruhe für Ihre Seelen, damit Christus, das ewige Licht, ihnen ununterbrochen leuchte. Ein paar Tage später, am 14. November um 10:00 Uhr, beten wir dann am Westfriedhof für alle Opfer der Kriege, um den Volkstrauertag würdig zu begehen.

Das helle Zeichen des Lichtes ist für uns Menschen, besonders in der dunklen Jahreszeit, lebens- und hoffnungsnotwendig. Es kündigt uns großartige Ereignisse unseres Glaubens an, welche noch in diesem schwierigen Jahr vor uns stehen… daher entzünden wir bereits am 29. November die erste Kerze am Adventskranz, um uns bewusst zu machen, dass wir nur knappe 4 Wochen Zeit zum Aufräumen unseres inneren Lebens haben, um den zentralen Platz unserer Existenz für den kommenden Christus vorzubereiten. Dies wollen wir bei den Roratemessen im Advent tun, die wir in der Dunkelheit unserer Pfarrkirche freitags (18:30 Uhr) feiern und die eigene spirituelle Wende von der Dunkelheit zum wahren Licht zum Ausdruck bringen. Alle Teilnehmer, besonders Kinder, werden gebeten eine Laterne oder einen Lampion mitzubringen, um geborgen im Zeichen des Lichtes vor Gott zu stehen.

Und wenn wir dann geläutert und ordentlich vorbereitet den Geburtstag des Herrn festlich begehen, leuchten und erleuchten uns zahlreiche Lichter in der ganzen Welt, die auf das Kommen Jesu Christi wartet. Mögen uns dann die warmen Lichter unserer Straßen und Häuser – natürlich auch die Lichter unserer Christbäume – daran erinnern, dass das einzig wahre Licht nur in der Krippe zu finden ist. Laden wir also ganz bewusst das Christuskind, das wahre Licht zu uns ein. Schenken wir in dieser weihnachtlichen Zeit uns gegenseitig viel Licht: Licht der Aufmerksamkeit, Licht der guten Weihnachtswünsche, Licht des Gesprächs, Licht der Erinnerung, Licht des Schenkens, Licht des Besuches und natürlich das Licht des Gebetes, besonders für die Einsamen und Kranken, wie auch für alle Gubener, welche das Weihnachtfest, den Geburtstag des Herren, ohne das Geburtstagskind zu feiern versuchen, damit sie ihm, Jesus, begegnen und ihn persönlich kennenlernen.

Eine gesegnete Zeit im Zeichen des Lichtes und einen guten Start in das neue Jahr 2021 wünscht Euch/Ihnen
Pfarrer Artur Żuk

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