Geistige Kommunion

Die geistige Kommunion ist das von lebendigen Glauben an Christi Gegenwart im Allerheiligsten Sakrament und von Akten der Hoffnung, der Liebe beseelte Verlangen nach sakramentaler Vereinigung mit Christus. Sie wird seit Jahrhunderten von den Gläubigen praktiziert, vor allem jenen, die aus verschiedenen Gründen an der Teilnahme der sakramentalen Kommunion gehindert werden.

Die geistige Kommunion vermittelt nicht die eigentliche sakramentale Gnade und ersetzt daher nicht die sakramentale Kommunion. Aber sie kann ähnliche Wirkungen wie der Empfang des Sakramentes hervorbringen: die geistige Einigung mit Christus. Die geistige Kommunion vereinigt – abhängig von der übernatürlichen Liebe und Sehnsucht (ex opere operantis) – wirksam mit Christus, sie vermehrt die heiligmachende Gnade und damit auch die Tugend der Liebe. Sie verleiht auch helfende Gnaden, wie man sie in der augenblicklichen Lage braucht. Man kann also sagen, sie ist ein einfaches und leichtes Mittel, reichen Segen zu erlangen. 
(Quelle: Kathpedia)

Gebete zur geistigen Kommunion

Mein Jesus,ich glaube, dass Du im Allerheiligsten Sakrament des Altares gegenwärtig bist. Ich liebe Dich über alles, und meine Seele verlangt nach Dir.
Da ich Dich jetzt nicht in der Heiligen Eucharistie empfangen kann, bitte ich Dich innig:Komme geistiger weise zu mir und nimm Wohnung in meinem Herzen.Ich umfange Dich, vereinige mich ganz mit Dir und bete ich dich an, mein Heiland und Erlöser.Lass nicht zu, dass ich mich je von Dir trenne. Amen.
(Hl. P. Pio)

Zu deinen Füßen, o mein Jesus, werfe ich mich nieder und bringe Dir die Reue meines zerknirschten Herzens dar, das sich mit seinem Nichts in Deiner heiligen Gegenwart verdemütigt. Ich bete Dich an im Sakrament Deiner Liebe, der unfassbaren Eucharistie. Ich sehne mich danach, Dich in der armen Wohnstatt meines Herzens zu empfangen. Während ich das Glück der sakramentalen Kommunion erwarte, möchte ich Dich im Geist besitzen. Komm zu mir, o mein Jesus, da ich zu Dir komme! Die Liebe umfange mein ganzes Sein im Leben und im Tod. Ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich. Amen. 

Herr, allmächtiger Vater, ich danke Dir für alle Deine Wohltaten und ganz besonders dafür, dass Du mich mit dem kostbaren Leib und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, geistig speisen möchtest. Ich bitte Dich, lass dieses Heilige Sakrament mir zur Quelle des Erbarmens und zum ewigen Heil gereichen.
Die Heilige Eucharistie sei für mich, Rüstung des Glaubens und Schild des guten Willens; sie möge mich von meinen Fehlern reinigen und alle Tugenden vermehren; mich gegen alle Nachstellungen meiner sichtbaren und unsichtbaren Feinde schützen, mich innig und unzertrennlich mit Dir, dem einen und wahren Gott, verbinden und mir so helfen, mein letztes Ziel zu erreichen.
Schenke mir armen Sünder, zu jenem unaussprechlichen Gastmahl zu gelangen, wo Du mit Deinem Sohn und dem Heiligen Geist Deinen Heiligen das wahre Licht bist, die ewige Freude, der vollendete Friede und die vollkommene Seligkeit. 
Amen. 

Jesus, ich glaube an Dich, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich, ich bereue meine Sünden.
Jesus, komme in mein Herz; ich sehne mich nach Dir.
Jesus, Du bist bei mir; ich bete Dich an, ich danke Dir, ich weihe mich Dir; hilf mir in allen Anliegen, segne mich und alle Menschen, besonders die Sterbenden, bekehre die Sünder, heile die Kranken, erlöse die armen Seelen im Fegefeuer.
Jesus, ich glaube an Dich, komm in mein Herz. Bleibe bei mir; ich bete Dich an, segne mich. 

Du senkst voll Liebe Deinen Blick in meinen,
und neigst Dein Ohr zu meinen leisen Worten,
und füllst mit Frieden tief das Herz.

Doch Deine Liebe findet kein Genügen
in diesem Austausch, der noch Trennung lässt.
Dein Herz verlangt nach mehr.

Dein Leib durchdringt geheimnisvoll den meinen,
und Deine Seele eint sich mit der meinen:
Ich bin nicht mehr, was einst ich war.

Du kommst und gehst,
doch bleibt zurück die Saat,
die Du gesät zu künftiger Herrlichkeit,
verborgen in dem Leib von Staub. Amen.

(hl. Edith Stein)

Ich möchte dich empfangen, Herr,
mit jener Reinheit, Demut und Andacht,
mit der deine heiligste Mutter dich empfing, 
mit dem Geist und der Inbrunst der Heiligen. 

Fragen zur geistigen Kommunion

beantwortet vom Theologen und Kirchenrechtler Gero P. Weishaupt (Quelle: Catholic News Agency)

Darf ich die geistige Kommunion auch dann empfangen, wenn ich im Stand der Todsünde bin?

Man sollte in diesem Fall unbedingt zuerst eine vollkommene Reue wecken, verbunden mit dem aufrichtigen festen Vorsatz, so schnell wie möglich zu beichten. Unter dieser Voraussetzung wäre eine geistige Kommunion nicht ausgeschlossen, das heißt, die Sehnsucht nach dem Eucharistieempfang, der nun sakramental nicht möglich ist, in sich erwecken. 

Ist die geistige Kommunion sowas wie „Eucharistie zweiter Klasse“ oder ist Jesus dort genauso präsent?

„Eucharistie zweiter Klasse“ ist sie sicher nicht, denn die geistige Kommunion vermittelt eben die Gnaden der heiligen Eucharistie.

Der Unterschied liegt in der Weise der Gnadenzuwendung. Diese werden nicht wie bei der sakramentalen Kommunion objektiv-sicher geschenkt, sondern durch das Verlangen nach dem eucharistischen Herrn in den Gestalten der heiligen Eucharistie, Brot und Wein. Damit sind aber die Gnaden abhängig von der subjektiven Disposition des Gläubigen, und damit nicht absolut sicher. Nur in dem Maße wie ich frei bin von Sünden und erfüllt bin von der Sehnsucht nach Christus im heiligen Sakrament, empfange ich die Gnaden der heiligen Eucharistie vollumfänglich.

Christus ist bei der geistigen Kommunion gewiss nicht real gegenwärtig wie im Sakrament, aber er wendet die Gnaden der Eucharistie geistig  – also nicht durch die eucharistischen Gestalten des Sakrament (Brot und Wein) – dem Gläubigen zu. Die physische Gegenwart Christi bleibt einzig und allein immer an den sakramentalen Gestalten gebunden. Die eucharistischen Gestalten von Brot und Wein fehlen bei der geistigen Kommunion. Wer geistig kommuniziert, hat durch seine Sehnsucht zum eucharistischen Herrn einen geistigen Bezug zu den eucharistischen Gestalten. Wo der nicht geben ist, liegt keine geistige Kommunion vor.

Ich rate den Leuten immer, sich im Geiste nach dem eucharistischen Herrn, der im Tabernakel mit seiner Gottheit und Menschheit, mit Leib und Seele unter den Gestalten der heiligen Hostie gegenwärtig ist, auszuschauen und sehnsüchtig nach ihm zu verlangen. Und wenn die geistige Kommunion praktiziert wird, während in der Kirche die heilige Messe gefeiert wird, sollen die Gläubigen geistig auf den eucharistischen Herrn auf dem Alter in der Messe blicken.

Es wäre darum auch gut, wenn die Gläubigen durch das Läuten der Glocke während der Wandlung auf den Augenblick der realen Gegenwart des Herrn unter den sakramentalen Gestalten der heiligen Eucharistie aufmerksam gemacht würden. Wer es kann, sollte sich dann auch zuhause knien und in Stille sich mit dem Herrn vereinigen. 

Foto: Shutterstock.com

CoronaVirus und Fastenaktion Misereor

Am 5. Sonntag der Fastenzeit hätte in allen Kirchen die MISEREOR-Sammlung stattfinden sollen. Da die Kollekte diesmal nicht in gewohnter Form abgehalten werden kann, bittet MISEREOR um eine Online-Spende oder Überweisung, damit alle Projekte weiterhin finanziert werden können:

Das Corona-Virus hat uns mitten in der Fastenaktion empfindlich getroffen: Ob Fastenessen, Soliläufe, Solibrot-Trommelreisen oder die beliebten Besuche unserer Fastenaktionsgäste in Ihrer Gemeinde oder Schule vor Ort: zahlreiche  Veranstaltungen in der Fastenzeit mussten kurzfristig abgesagt werden.
Dies ist für alle, die Zeit und Herzblut in die Fastenaktion investiert haben, keine einfache Zeit. Auch für uns ist es eine schwierige Situation, da MISEREOR dadurch auch ein beträchtlicher Teil der Spenden in dieser so wichtigen Sammelzeit entgeht.
Deshalb rufen wir Sie auf unsere Arbeit gerade jetzt besonders zu unterstützen. 
Lassen Sie uns in dieser Zeit der Sorge die Menschen in Syrien und den Libanon nicht vergessen. Sie haben alles verloren, was ein Leben in Sicherheit und Würde ausmacht.
Ihnen möchte MISEREOR weiterhin beistehen – mit Ihrer Hilfe.

Jetzt spenden

WAHLEN ZUM KIRCHENVORSTAND UND PFARREIRAT VERSCHOBEN!

Mitteilung des Bischöflichen Ordinariates:

Aufgrund der sehr eingeschränkten Bewegungsfreiheit und sozialen Kontakte erscheint eine geordnete Vorbereitung und Durchführung der Wahlen zum bisherigen Zeitpunkt nicht gewährleistet.

Der neue Termin ist auf Sonntag, den 8. November 2020 festgelegt. Das bedeutet, dass die Ankündigung der Wahlen am Sonntag, den 30. August 2020 erfolgen wird.

Die Amtszeit der bisherigen Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte wird entsprechend verlängert.

Brief von Bischof Ipolt

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn, liebe Mitbrüder!

Innerhalb weniger Tage wende ich mich nun zum zweiten Mal an Sie. Wie Sie wissen, hat sich die Lage zugespitzt, so dass die Bundesregierung und alle Landesregierungen es für nötig halten, dass nun auch alle öffentlichen Gottesdienste in Kirchen verboten werden müssen, um die schnelle Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen und möglichst aufzuhalten. Es fällt mir sehr schwer, Ihnen das mitteilen zu müssen. Es ist dies ein schmerzlicher Einschnitt in das Leben jedes Christen, insbesondere weil die sonntägliche Eucharistie und die liturgischen Feiern für uns das Herzstück katholischen Lebens sind und das Osterfest unmittelbar bevorsteht. 

Dennoch müssen wir aus Verantwortung und in Solidarität mit allen Menschen zum gegenwärtigen Zeitpunkt dieser Anordnung Folge leisten und uns strikt daran halten. Unsere Bundeskanzlerin hat dazu am 18. März 2020 eine eindringliche und mahnende Rede gehalten. Wir müssen uns jetzt auf die Wissenschaftler verlassen, die sehr nachdrücklich zu diesem Schritt der Vermeidung von allen nicht notwenigen sozialen Kontakten geraten haben. Auch viele andere öffentliche Gebäude und Institutionen werden geschlossen, um größere Menschenansammlungen zu verhindern und so der Ansteckungsgefahr zu wehren. 

Liebe Schwestern und Brüder! Ich bin überzeugt: Gott kann uns auch durch diese schwierige Situation etwas zeigen. Das kann in gewisser Hinsicht sogar ein Lernprozess für uns alle sein. Davon möchte ich sprechen, weil es wichtig ist, sich in der jetzigen Situation den Blick auf Gott nicht verstellen zu lassen durch eine uns lähmende Angst oder gar eine falsche Panik. Was können wir in diesen Tagen lernen? 

Die Familien rücken jetzt näher zusammen. Gerade weil öffentliche Veranstaltungen nicht möglich sind, verbringen jetzt Eltern und Kinder viel Zeit miteinander. Das ist für viele eine Herausforderung und vielleicht sogar eine Geduldsprobe, kann aber auch den Gemeinschaftssinn stärken und manches gute Gespräch ermöglichen, was wir vielleicht lange aufgeschoben haben. Diese Situation kann auch das Familiengebet neu möglich machen. Ich bitte Sie: Beten Sie in den Häusern um ein Ende der Pandemie. Beten Sie auch für die Ärzte und das Pflegepersonal, das jetzt über Gebühr beansprucht wird. Ich tue das ebenso mit Ihnen. Ein Beispiel für ein solches Gebet finden Sie auf der Homepage unseres Bistums. 

Es kommt jetzt auf uns selbst an, den Sonntag zu gestalten. Ich bitte Sie, die Möglichkeiten der Medien zu nutzen und am Radio, Fernsehen oder im Internet an einer Hl. Messe teilzunehmen. Zünden Sie eine Kerze dazu an und feiern Sie einfach die Hl. Messe auf andere Weise mit. Da Sie den Herrn nicht sakramental empfangen können, ist eine geistliche Kommunion aber möglich, durch die Sie Gemeinschaft mit ihm suchen. Ein gutes Kommuniongebet aus dem „Gotteslob“ (z. B. Nr. 6, 4 oder 8, 2) ist dabei hilfreich. Ich werde an den kommenden Sonntagen jeweils um 10:00 Uhr eine Hl. Messe in Görlitz feiern, die Sie über Livestream empfangen können. (Beginn ist am 22. März 2020). Auch die Mönche aus Neuzelle übertragen am Sonntag um 17:00 Uhr eine Hl. Messe und täglich um 19:15 Uhr den Rosenkranz und die Komplet. Weitere Angebote für die Übertragung von Messfeiern finden Sie auf der Homepage unseres Bistums. 

Unsere Kirchen bleiben geöffnet so lange es die je aktuelle Situation zulässt; dort können Sie zum Gebet einkehren und die persönliche Begegnung mit dem Herrn suchen. 

In der Gefahr einer schweren Krankheit, die derzeit alle Menschen betrifft, wird manches zweitrangig, was wir sonst für wichtig halten. Wir werden auf uns selbst und auf Gott zurückgeworfen. Wir sehen das Wesentliche deutlicher. Das halte ich schon jetzt für eine Frucht dieser Tage. Als gläubige Menschen dürfen wir uns dabei an das Wort des Apostels erinnern: „Keiner von uns lebt sich selber und keiner stirbt sich selber. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.“ (Röm 14, 7f.) Das darf und soll uns eine zuversichtliche Gelassenheit aus unserem Glauben heraus geben, mit der wir auch die augenblickliche Pandemie bewältigen können. 

Liebe Schwestern und Brüder! Im Vertrauen auf Gott bete ich in diesen schweren Tagen mit Ihnen um ein Ende der Pandemie, insbesondere für diejenigen, die davon in irgendeiner Weise betroffen sind. 

Es segne und bewahre euch vor Krankheit und Leid der allmächtige Gott, der Vater + und der Sohn und der Heilige Geist. 

In der Liebe Christi verbunden grüßt euch Euer Bischof 
+ Wolfgang Ipolt

Die Heiligen Messen aus der Kapelle im Pfarrhaus Guben werden jeden Dienstag um 18.30 Uhr (anschließend Anbetung), jeden Freitag um 18.30 Uhr (davor um 18.00 Uhr Kreuzweg) und jeden Sonntag um 9.00 Uhr (ab April um 9.30 Uhr) im Livestream auf unserer Facebookseite übertragen!

Foto: Żuk

Ermutigung für Guben

Jesus Christus segnet die Pfarrgemeinde und die ganze Stadt Guben.
Sie sind nicht alleine! Beten wir weiterhin miteinander und füreinander.
Pfarrer und Diakon sind für Sie da: https://katholische-kirche-guben.de/kontakt/

Unsere fleißige Männerrunde hat neue, größere Schaukästen vor der Kirche und vor dem Pfarrhaus aufgestellt. Sie können sich nun auch dort immer aktuell informieren!

Fotos: Żuk

!!! Wichtige Informationen !!!

Liebe Schwestern und Brüder!
Aufgrund der aktuellen Lage gibt es auf Anweisung der Behörden bis auf Weiteres keine öffentlichen Gottesdienste und keine Veranstaltungen in Kirchen und anderen religiösen Einrichtungen.

Das religiöse Leben kommt deswegen aber keinesfalls zum Erliegen!
Jede Heilige Messe wird mit der angegebenen Intention weiterhin gefeiert – nur eben nicht öffentlich, sondern ohne Gottesvolk. Wir bieten aber auf unserer Facebook-Seite die Möglichkeit, über Livestream an folgenden Gottesdiensten teilzunehmen:

– jeden Dienstag um 18.30 Uhr Heilige Messe, anschließend Anbetung,
– jeden Freitag um 18.00 Uhr Kreuzwegandacht, danach um 18.30 Uhr Heilige Messe,
– jeden Sonntag um 9.00 Uhr (ab April um 9.30 Uhr) Heilige Messe mit Predigt.

Wichtiger Hinweis: Zum Mitfeiern unserer Gottesdienste via Lifestream auf unserer Facebook-Seite, benötigen Sie KEIN Facebook-Konto. Ohne Konto können Sie zwar nicht interagieren, aber ALLES ansehen!

Unter „Aktuelles“ werden wir auch geistliche Impulse und Unterstützung anbieten. Schauen sie bitte auch regelmäßig auf unsere Facebook-Seite. Wenn Sie den Besuch eines Seelsorgers brauchen, zögern Sie bitte nicht, Pfarrer oder Diakon zu kontaktieren, ebenso wenn Sie beichten und die Kommunion empfangen wollen. Auch Sprechstunden gibt es zurzeit nur gegen Voranmeldung per Telefon oder E-Mail.

Bleiben wir im Gebet verbunden! Heilige Maria, Hilfe der Kranken, bitte für uns! Heiliger Josef, bitte für uns! Heiliger Rochus, bitte für uns! Heilige Corona, bitte für uns! Es segne euch der allmächtige und barmherzige Gott + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!

Bild: Hl. Corona (Foto: Creative Commons/Joachim Schäfer)

Prävention

Liebe Schwestern und Brüder!
Aufgrund der aktuellen Situation geben wir folgende Empfehlungen auch für unsere Pfarrei weiter:
– Bitte alle Menschen, die erkältet (Husten, Niesen) oder 70+ sind, mögen zu Hause bleiben und an den Gottesdiensten in den kommenden Wochen NICHT teilnehmen.
– Keine Mundkommunion, kein Friedenszeichen per Hand, kein Weihwasser!

Es werden 3 Gottesdienste pro Woche zu den gewohnten Messzeiten über die Facebook-Seite der Pfarrei live übertragen (Dienstag, Freitag, Sonntag): https://www.facebook.com/pfarreiguben

Im Folgenden Hinweise von Bischof Wolfgang Ipolt zur aktuellen Situation angesichts der Coronaepidemie:

 Liebe Schwestern und Brüder! 

Ich wende mich heute an Sie angesichts der aktuellen Lage in unserem Land. Wie wir jetzt erleben, hat die Corona-Krise Auswirkungen auf das gesamte öffentliche Leben. Auch das Leben unserer Kirche ist davon berührt. Viele Menschen sind derzeit verunsichert, auch im Hinblick auf die Teilnahme am Sonntagsgottesdienst. 
Angesichts der Tatsache, dass von den Behörden inzwischen verschiedene Regelungen für öffentliche Veranstaltungen erlassen werden, möchte ich Ihnen bezüglich der Gottesdienste und anderer Gemeindeversammlungen für unser Bistum folgendes mitteilen: 
Den Anweisungen der kommunalen und staatlichen Behörden bezüglich der Größe von Versammlungen ist in jedem Fall Folge zu leisten. 
In bestimmten Fällen, z. B. in größeren Pfarreien, kann das bedeuten, dass auch Gottesdienste wegen der großen Teilnehmerzahl nicht stattfinden können. 
Für diesen Fall gilt, dass es sich dem Kirchenrecht entsprechend um einen schwerwiegenden Grund handelt, weswegen eine Teilnahme an der Eucharistiefeier nicht möglich ist. Somit sind Sie von der Teilnahme an der Sonntagsmesse entschuldigt. 
Ich bitte Sie, stattdessen am Fernsehen, im Radio oder im Internet eine Hl. Messe mitzufeiern und sich mit Ihrer Familie auf diese Weise mit der Gemeinschaft der Kirche zu verbinden. Während dieser Epidemie sind wir herausgefordert, auf eine andere Weise den Sonntag zu heiligen, als wir es gewohnt sind. 

Liebe Schwestern und Brüder, 
unser Leben ist immer in Gottes Hand. Darauf dürfen wir vertrauen. Beten wir in diesen Tagen besonders für die Ärzte und das Personal in den Krankenhäusern, die jetzt Großes leisten. 
Gedenken wir auch der Wissenschaftler, die nach einer Möglichkeit suchen, diese Krankheit einzudämmen. 
In der Lauretanischen Litanei rufen wir Maria an, als Heil der Kranken. Möge sie mit Ihrer Fürsprache besonders diejenigen begleiten und stärken, die erkrankt sind und mit dem Corona-Virus infiziert wurden. 
Möge der Herr uns allen helfen, dass wir diese Krise aus der Kraft unseres Glaubens und mit Zuversicht bestehen. So können wir Zeugen für viele Menschen sein, die sich jetzt Sorgen machen und Ängste haben. 

Mit herzlichen Segenswünschen grüßt Sie
Ihr Bischof 
+ Wolfgang Ipolt 

Pfarreiwahlen am 17. Mai

Liebe Gemeindemitglieder!
Wir wählen am 17. Mai 2020 unsere Gremien. Dazu haben wir eine kleine Zusammenfassung aller relevanten Termine erstellt.

Was bisher bereits geschehen ist:

5. März
Sondersitzung der Gremien, Bildung des Wahlausschusses, Vorschläge für die Wahl des Wahlvorstandes sammeln und die Kandidaten durch den Wahlausschuss befragen, ob Sie den Dienst übernehmen.

8. März
Öffentliche Bekanntgabe, dass wir den Kirchenvorstand und den Pfarreirat wählen. Gewählt werden für den Kirchenvorstand 3 neue Mitglieder und 2 Nachfolgekandidaten, für den Pfarreirat 6 neue Mitglieder und 2 Nachfolgekandidaten.

Was läuft:

8. März bis 5. April
Suche nach Kandidaten: In den Gremien werden Vorschläge gemacht, alle Wahlberechtigten können in der Zeit ebenfalls Vorschläge machen. Im Vorraum der Pfarrkirche sind Kandidatenzettel ausgelegt: Kandidatenkarten für Kirchenvorstand = hellgrün, Kandidatenkarten für Pfarreirat = gelb.

Was kommt:

22. März
Bekanntgabe der Mitglieder des Wahlvorstandes sobald alle Kandidaten befragt wurden. Diese Personen leiten die Wahl.

5. April
Feststellung aller Kandidatenvorschläge, Befragung aller Vorgeschlagenen, ob sie sich zur Wahl stellen.

19. April
Veröffentlichung der Kandidatenlisten

2. Mai
Offizielle Einladung zur Wahl, Bekanntgabe des Wahlortes und des Wahlzeitraumes.

10. Mai
bis zum 10. Mai kann jeder, der nicht am Wahltag wählen kann, einen Antrag auf Briefwahl beim Wahlvorstand einreichen.

17. Mai
Wahltag für den Kirchenvorstand und den Pfarreirat.

Gisela Plonka, Vorsitzende des Pfarreirates

Vermeidung von Ansteckungen mit dem Coronavirus

Hinweise der Deutschen Bischofskonferenz zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) in Gottesdiensten und Kirchenräumen:

Die Zahl der in Deutschland an dem neuen Virus Erkrankten hat zugenommen. Jeder Einzelne und die im öffentlichen Bereich Verantwortlichen sind aufgefordert, um der Ansteckung entgegenzuwirken. Dies gilt auch für den Bereich der Kirche.

Die Grundregel zur Minderung der Erkrankungsgefahr lautet: Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.

Daraus folgt: Bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll keinen liturgischen Dienst ausüben. Dies gilt besonders für die Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die Messdiener und Kommunionhelfer. Priester sollen nicht der Gemeindemesse vorstehen.

Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedenszeichen nach dem Friedensgruß des Priesters.

Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen.

Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern.

Bild: coronavirus2013.blogspot.com

Bewegender Lobpreisabend

Der erste Lobpreisabend am 29. Februar in unserer Pfarrkirche war ein ganz besonderes Ereignis: Rund 130 Beter versammelten sich in der wunderbar beleuchteten Kirche, um Gott zu loben, zu preisen und Ihn anzubeten. Gesungener Lobpreis, Lesung aus der Heiligen Schrift, geistlicher Impuls, stille Anbetung und eucharistischer Segen führten alle zu einer tieferen persönlichen Beziehung zum HERRN.

Ein besonderer Dank gilt unserer Worship-Band unter der Leitung von Jakub Kujawa, die den ganzen Abend auf hohem musikalischen Niveau live begleitet hat!
Gesang: Ewelina Mech, Michal Mech, Paula Rutkowska
Gitarre: Jakub Kujawa, Jacek Majewski
Piano: Krzysztof Irysik
Bass: Przemyslaw Ziolkowski
Schlagzeug: Marek Wesolowski
Percussions: Krzysztof Turbiarz

Die Termine der nächsten Lobpreisabende in der Pfarrkirche am Rosenweg 14 in Guben sind: Samstag, der 25. April 2020, und Samstag, der 30. Mai 2020 (Pfingstvigil). Herzliche Einladung an alle Christen aller Konfessionen und auch an alle noch Ungetauften, die Jesus kennenlernen möchten!

„So laßt uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen.““ (Hebr 13,15)

Der Katechismus der Katholischen Kirche sagt über den Lobpreis:
Das Lob ist die Gebetsform, die am unmittelbarsten Gott anerkennt. Das Lob besingt Gott um seiner selbst willen. Es erweist ihm Ehre, nicht nur wegen seiner Taten, sondern weil er ist . Wer Gott lobt, hat teil an der Seligkeit der reinen Herzen: er liebt Gott im Glauben, ehe er ihn in der Herrlichkeit schaut. Durch das Lobgebet vereint sich der Heilige Geist mit unserem Geist, um zu bezeugen, daß wir Kinder Gottes sind1 . Er legt Zeugnis ab für den eingeborenen Sohn, in dem wir an Kindes Statt angenommen sind und durch den wir den Vater verherrlichen. Das Lob enthält die anderen Formen des Gebetes und trägt sie zu ihrer Quelle und ihrem Ziel: den „einen Gott, den Vater. Von ihm stammt alles und wir leben auf ihn hin“ (1 Kor 8, 6).
KKK 2639

Fotos: Pfarrei Guben und gosc.pl

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