Hauptsache gesund?

Die neue Ausgabe des „Angelus“ für Juli/August gibt es hier zum herunterladen!
Hier als Auszug die Kolumne „diakonal“ mit dem Titel „Hauptsache gesund?“:

Gerade in der Zeit des Coronavirus hören wir solche Aussagen sehr oft: „Bleiben Sie gesund!“ und „Hauptsache gesund“ oder „Das Wichtigste ist die Gesundheit!“

Nein, nein und nochmals nein! So ein unglaublicher Unsinn! Ist denn Gesundheit wirklich das Wichtigste? Darf der Erhaltung der Gesundheit alles andere untergeordnet werden? Jeder von uns kennt kranke Menschen und wir waren alle auch selbst schon krank, vielleicht sogar schwer. Fehlt einem Kranken die Hauptsache, das Wichtigste? Sprechen wir einem Kranken ab, glücklich sein zu können, einen Sinn im Leben zu finden? Sprechen wir ihm ab, Gott begegnen zu können? Kann denn ein Kranker etwa nicht lieben? – Was gibt es Wichtigeres, was ist die Hauptsache?

Sicherlich ist die Gesundheit ein hohes Gut, das schützenswert ist, und auch der Staat hat dabei seine Verantwortung wahrzunehmen. Aber die Gesundheit ist bei weitem nicht das höchste Gut! Ein höheres Gut etwa ist die Freiheit, die auf Kosten der Sorge um die Gesundheit der Bürger in letzter Zeit massiv eingeschränkt wurde.

Doch das höchste Gut für uns Christen ist das Seelenheil. Dass unsere Seele gerettet wird, dass wir in den Himmel kommen, dass wir das ewige Leben in Gott haben – das ist die Hauptsache! Diesem höchsten Gut muss stets alles andere untergeordnet werden.

Diakon Markus

Im Gemeindebrief hier weiterlesen!

Dreifaltigkeit: die größte Liebesbeziehung

Heute feiert die katholische Kirche den Dreifaltigkeitssonntag. So rückt sie das vielleicht größte und zugleich schwierigste Glaubensgeheimnis der Christenheit an diesem Tag in den Mittelpunkt. Sogar einer der größten Theologen der Gegenwart, Josef Ratzinger – Papst Benedikt XVI., schreibt in seinem Werk „Einführung in das Christentum“, dass alles Reden und Schreiben über die Trinität nur „armseliges Gestammel“ sein kann.

Gott ist immer größer. Wir können als Geschöpfe nicht Gott, den Schöpfer, begreifen, ja nicht einmal denken. So schreibt auch Dionysius Areopagita, der Begründer der christlichen Mystik, am Ende des 5. Jahrhunderts, dass die Geheimnisse Gottes in seinem Schweigen und Dunkel unenthüllbar bleiben. Die Frage ist, was können wir denn überhaupt von Gott wissen, was nicht aus unseren eigenen, armseligen, völlig begrenzten Ideen und Überlegungen kommt? Hat nicht Ludwig Feuerbach recht, wenn er sagt, dass Gott nur eine Projektion der Wünsche und Vorstellungen des Menschen ist?

Der große Unterschied zwischen Christentum und Judentum einerseits und allen anderen Religionen und Philosophien andererseits ist: Wir glauben, zwar auch, dass Gott von uns aus nicht erreichbar, nicht erkennbar, nicht einmal denkbar ist – dass er aber von sich aus erkannt werden will! Gott will sich uns zeigen, Gott will dass wir ihn kennenlernen können. Von Anfang an ist Gott zum Menschen unterwegs, um eine Gemeinschaft mit ihm zu bilden. Der Bund mit Gott ist der tiefe Sinn aller Schöpfung!

In Jesus Christus hat sich Gott schließlich unüberbietbar geoffenbart, sich den Menschen so gezeigt, wie ER will, dass wir ihn kennen: als die Liebe selbst! Um mit den Menschen zu sein, um eine Liebesbeziehung mit uns einzugehen, ist er selbst Mensch geworden und doch auch ganz Gott geblieben. „Wer mich sieht, hat den Vater gesehen“, sagt Jesus. In ihm und an ihm können wir anfangen zu erkennen, wer und wie Gott wirklich ist. Er hat sich selbst entäußert, wie es im Philipperbrief heißt. Das heißt, er hat auf seine Göttlichkeit verzichtet. Das heißt, er hat, um uns zu begegnen, auf sich selbst verzichtet. Bis zum Kreuz.

Durch den Sohn haben wir den Vater erkannt, und er hat uns auch den Heiligen Geist gesandt. Er hat uns geoffenbart, dass Gott, der EINE, in sich drei Personen ist, die Fülle selbst. Wenn Gott DIE Liebe ist, dann muss er in sich, in seinem innersten Wesen Liebe sein und lieben. Und wenn Er, der ohne Anfang und Ende ist, schon Liebe ist bevor die Welt ist, ja wenn die Schöpfung ursächlich aus Seiner Liebe hervorgeht – dann muss diese anfangs- und endlose Liebe in Ihm selbst lebendig sein.

Liebe ist aber Beziehung. Die höchste Form von Beziehung. Und genau das heißt – vereinfacht ausgedrückt – Dreifaltigkeit: dass Gott in sich Beziehung ist. So sind auch die Bezeichnungen „Vater“ und „Sohn“ keine Geschlechtsbezeichnungen, sondern Beziehungswörter: Der Vater liebt den Sohn, und der Sohn liebt den Vater. Der Vater schenkt sich ganz dem Sohn, und der Sohn schenkt sich ganz zurück. So sagt Jesus im heutigen Evangelium: „Alles, was der Vater hat, ist mein.“

Gott ist in diesem Sinne nicht statisch, sondern in sich dynamische Beziehung. Und diese Beziehung zwischen Vater und Sohn, diese Hingabe zwischen dem Schöpfer und Seinem Wort, diese LIEBE – das ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist Beziehung, er ist die Liebe und das Leben Gottes selbst. Er ist Gott und so ist er auch Person. Deswegen hat uns Jesus, der Sohn, durch die Sendung des Heiligen Geistes mit hineingenommen in eben diese Liebesbeziehung mit Seinem Vater.
Wir sind DURCH Jesus und IM Heiligen Geist auch zu Töchtern und Söhnen Gottes geworden und damit zu Erben.

Bild: Schematische Darstellung der Trinität auf dem Hochaltar des Domes in Bautzen (Foto: Riccabona)

Herz-Jesu-Monat Juni

Juni ist Herz-Jesu-Monat!
An den beiden Festtagen unserer Pfarrei gibt es eine feierliche Herz-Jesu-Andacht in der Pfarrkirche:
Pfingstmontag, 1. Juni, Maria, Mutter der Kirche – Patrozinium unserer Pfarrkirche, 17.00 Uhr
Sonntag, 7. Juni, Dreifaltigkeitssonntag – Patrozinium unserer Pfarrei, 17.00 Uhr
Und zum Abschluss der Eucharistischen Andacht an jedem Dienstag (19.00 Uhr) sowie nach der hl. Kommunion in jeder Freitagsmesse (18.30 Uhr) beten wir die Herz-Jesu-Litanei.

Im Mittelpunkt der Herz-Jesu-Verehrung steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu, was durch die Bibelstelle Johannesevangelium 19, 33 belegt wird: „Als sie (die Soldaten) aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern einer der Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus.
Im Stich der Lanze wird die verletzende Kraft der menschlichen Sünde gesehen, das Herz steht für die Liebe Gottes gegenüber dem Sünder. In der Verehrung des angeblich durchbohrten Herzens identifiziert sich der Beter mit dem leidenden Christus und bittet für die, die diese Liebe nicht erkennen.
Papst Benedikt XVI. hatte in seiner ersten Enzyklika Deus Caritas est, Gott ist die Liebe ausdrücklich auf das durchbohrte Herz Jesu Bezug genommen.

Nach katholischer Lehre wurde die Kirche aus dieser Seitenwunde Jesu geboren, was mit Bezug auf Johannesevangelium 7, 37 – 39 begründet wird: „Am letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus da und rief: Wenn jemand Durst hat, komme er zu mir, und trinke! Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen. Damit meinte er den Geist, den jene empfangen sollten, die an ihn glaubten. Denn der Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.“ Am Kreuz spendete Jesus seinen Geist; das Wasser steht für die Taufe, das Blut für die Eucharistie. Weil beide Sakramente das Wesen der Kirche beschreiben, die aus dem Geist geboren ist, sieht die Theologie die Kirche aus der Seitenwunde Jesu geboren. Als im Hochmittelalter die Verehrung des leidenden Christus in den Mittelpunkt rückte, entwickelte sich so die Herz-Jesu-Verehrung. Im 17. Jahrhundert führten die Jesuiten die Herz-Jesu-Andachten als Form der Volksfrömmigkeit ein.

Quelle: http://www.heiligenlexikon.de

Foto: http://www.sacre-coeur-montmartre.com

Renovabis Pfingstaktion

In diesen Monaten wird uns in einem Ausmaß wie nie zuvor bewusst, wie wertvoll Gemeinschaft ist – in der Familie, im Freundeskreis, vielfach auch im kirchlichen Leben! Kirchliche Solidarität erbittet in diesen Tagen auch Renovabis. Denn die Folgen des Corona-Virus treffen die Renovabis-Pfingstaktion empfindlich. Die Pfingstkollekte ist wichtig für die Projektarbeit von Renovabis. Aber durch die weiterhin starken Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind kaum Veranstaltungen in unseren Gemeinden möglich und die Zahl der Gottesdienstbesucher bleibt eingeschränkt.
Dennoch geht die Arbeit in den zahlreichen Hilfsprojekten weiter. Menschen in der Ukraine, dem Beispielland der diesjährigen Pfingstaktion, aber auch in zahlreichen anderen Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, sind auf unsere Solidarität angewiesen.

„Selig, die Frieden stiften“ – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung

Das Leitwort der Renovabis-Pfingstaktion zitiert 2020 die Bergpredigt (Mt 5,9): „Selig, die Frieden stiften – Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“. Erstmals hat Renovabis einen Länderschwerpunkt für seine Pfingstaktion gewählt: die Ukraine. Die Situation im Osten des Landes zeigt, wie zerbrechlich der Friede in Europa ist: „Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs müssen wir immer wieder neu darum ringen.“, so Pfarrer Dr. Christian Hartl, Hauptgeschäftsführer von Renovabis. „Frieden darf nicht als Abwesenheit von Krieg verstanden werden, sondern ist vielmehr ein Prozess, der aktiver Gestaltung bedarf und wirtschaftliche und soziale Entwicklung, Gerechtigkeit und Freiheit voraussetzt.“
In der aktuellen Corona-Krise spüren wir, wie wichtig übergreifende Solidarität ist. Wer nicht nur an die eigenen Herausforderungen und Probleme denkt, sondern auch an die Nöte der Menschen in ärmeren Ländern, der dient dem Frieden.

Viele der Gesellschaften in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sind auch 30 Jahre nach Ende der kommunistischen Gewaltherrschaft zu keiner wirklichen inneren Befriedung gelangt. Die Verlierer des Umbruchs – gesellschaftliche Randgruppen, alte Menschen, Männer, Frauen und Kinder in strukturschwachen Regionen – erleben soziale Ausgrenzung und fehlende gesellschaftliche Teilhabe. So entsteht sozialer Unfrieden. Ungerechtigkeit zu vermindern und Not abzubauen sind für Renovabis wichtige friedensfördernde Maßnahmen. Deshalb unterstützt Renovabis seit mehr als einem Vierteljahrhundert Projektpartner dabei, die sozialen, bildungspolitischen und pastoralen Bedingungen in den jeweiligen Heimatländern zu verbessern.
Frieden zu schaffen beziehungsweise zu erhalten erfordert aber auch die Fähigkeit, Brücken zu bauen, Gemeinsamkeiten zu erkennen, Spannungen auszuhalten und Unterschiede zu tolerieren. Renovabis hat es sich zum Ziel gesetzt, genau diese Fähigkeiten zu stärken – und fördert deshalb Projekte zur Krisenprävention, zur Friedenserziehung von Kindern und Jugendlichen in Regionen mit gewaltbelasteter Vergangenheit oder Jugendbegegnungen zwischen Ost und West, die dazu beitragen, Verständnis füreinander zu entwickeln.

Pfingstspende

Bild: Mitarbeiterin der Caritas Severodonetsk zusammen mit Frauen an einem mobilen Laden in Bobrove. (Foto: http://www.renovabis.de)

Beten um den Heiligen Geist

Von Christi Himmelfahrt bis zum Vorabend von Pfingsten wird traditionell die Pfingstnovene gebetet. Das sind neun Tage des Gebets um den Heiligen Geist. Vorbild sind die Apostel, die nach der Himmelfahrt Jesu gemeinsam mit Maria neun Tage im Gebet verharrten, bis am Pfingstfest der Heilige Geist auf sie herabkam und damit die Geschichte der Kirche begann.

„Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern. (Apg 1,13-14)

Beten wir um ein neues Pfingsten für uns, für unsere Pfarrei, für unsere Stadt Guben!
Eine Möglichkeit ist die Pfingstvovene von Renovabis: https://www.renovabis.de/…/…/files/11084/novene_2020-web.pdf
Oder ein täglich gleichbleibendes Gebet um den Heiligen Geist: https://www.pfingsten.de/…/ge…/gebet-fuer-die-pfingstnovene/

Halleluja! Erste Messe in der frisch renovierten Kirche!

Die heutige Sonntagsmesse war eine ganz besondere: seit Beginn der Corona-Krise die erste heilige Messe in der Pfarrkirche wieder mit Gemeinde – und sie erste heilige Messe in der frisch renovierten Pfarrkirche. Wir haben die Zwangspause genützt und die für den Herbst geplante Kirchenrenovierung anlässlich des kommenden Jubiläumsjahres vorgezogen: Elektrik und Innenanstrich würden erneuert, die Marienstatue restauriert, Böden neu eingelassen und versiegelt, alles geputzt …

Pfarrer Artur Żuk nutzte deswegen auch die Predigt, um – wie er sagte – Zeugnis abzulegen für wahre „Bausteine“ der Kirche, die in dieser schwierigen Zeit mit vollem Einsatz dabei waren, um alle notwendigen Arbeiten in ehrenamtlichem Einsatz zu leisten. Auch allen, die nicht aktiv dabei sein konnten, aber im Hintergrund treu im Gebet und im Mittfeiern der Gottesdienste über Livestream die ganze Pfarrei mitgetragen haben.

Foto: Screenshot Live-Übertragung

Ein Fotoalbum von der Renovierung der Pfarrkirche gibt es hier!

Schutzkonzept für Gottesdienste

Nachdem seit Wochen öffentliche Gottesdienste aufgrund staatlicher Vorgaben nicht möglich waren, können sie nun unter Wahrung der vorgeschriebenen Schutz- und Hygienevorgaben wieder stattfinden. Die Dispens von der Sonntagspflicht (CIC can. 1247) gilt dennoch weiterhin. Das vorliegende Schutzkonzept für das Bistum Görlitz soll dabei helfen, verantwortlich mit den Lockerungen der Versammlungsordnung im Rahmen der Corona-Pandemie umzugehen. Es bleibt in der Verantwortung jedes einzelnen, andere nicht zu gefährden und sich selbst zu schützen. 

 Für die Umsetzung der staatlichen Vorgaben hat das Bistum Görlitz unter anderem folgende Richtlinien erlassen (Auszug): 

  • In Brandenburg gilt eine Obergrenze von 50 Teilnehmern (liturgische Dienste ausgenommen).
  • Menschen mit einer Erkältungskrankheit verzichten auf die Teilnahme an der Feier der Gottesdienste. 
  • Den Besuchern soll die Möglichkeit geboten werden, sich vor dem Betreten der Kirche die Hände zu desinfizieren. 
  • Die Weihwasserbecken bleiben leer. 
  • Kollektenkörbe dürfen nicht durch die Reihen gereicht, sondern werden an einem geeigneten Ort in der Kirche aufgestellt. 
  • Auf den Gesang muss nicht verzichtet werden, auch wenn es sich empfiehlt, ihn zu reduzieren. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mitzubringen.  
  • Zwischen den Personen ist ein Mindestabstand von 1,50 m nach links und rechts, nach vorn und hinten zu gewährleisten. Menschen aus demselben Hausstand können nebeneinander Platz nehmen und müssen auf den Abstand von 1,50 m zu den nicht zum Hausstand gehörenden Personen achten. 
  • Die liturgischen Dienste werden nicht auf die ggf. für die Versammlung erlaubte Teilnehmerzahl angerechnet, sind aber auf das notwendige Maß zu reduzieren. Auf musikalische Begleitung durch Chor und Blasinstrumente wird verzichtet. Alle anderen Formen instrumentaler Musik sind erlaubt. An Hochfesten dürfen eine Schola mit bis zu fünf Einzelstimmen oder Instrumentalisten den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. Alle Personen, die einen liturgischen Dienst übernehmen, sollen auf den geforderten Abstand achten, auch im Altarraum, auf der Orgelempore und in der Sakristei. 
  • Für Eucharistiefeiern ist zu beachten: 
    • Auf den Friedensgruß mit Körperkontakt wird weiterhin verzichtet. 
    • Es ist nur Handkommunion möglich. 
    • Die Kommunionausteilung erfolgt durch Hinzutreten in angemessenem Abstand. 
    • Die Kommunion wird einzeln ohne Spendedialog (,‚Der Leib Christi“ – „Amen“) ausgeteilt. Den Gläubigen wird empfohlen, vor dem Empfang der Kommunion ein Zeichen der Ehrerbietung in Form einer Verneigung oder Kniebeuge zu zeigen. 
    • Menschen, die mit der Bitte um Segnung zum Spender der Kommunion kommen, werden ohne Berührung gesegnet. 
  • Es wird empfohlen, dass die Mitfeiernden Mund und Nase bedecken, um im Gottesdienst die Ansteckungsgefahr zu verringern. Der Priester und die liturgischen Dienste sind von dieser Empfehlung ausgenommen.  
Pfarrer Artur Żuk stellt das Schutzkonzept vor.

Foto: Riccabona

Öffentliche Gottesdienste ab 4. Mai wieder möglich!

Brandenburg erlaubt wie zuvor Berlin ab 4. Mai Gottesdienste mit bis zu 50 Teilnehmenden. Bedingung sei, dass die staatlichen Hygiene- und Abstandsvorschriften eingehalten würden, erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Erlaubt sind auch Bestattungen mit bis zu 50 Personen und Trauerfeiern im privaten und familiären Bereich mit bis zu 20 Personen sowie die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis.

Ab Dienstag, den 5. Mai finden die Wochentagsmessen wieder öffentlich zu den regulären Zeiten in der Kapelle statt. Achtung: maximal 10 Teilnehmer!

Ab Sonntag, den 10.Mai finden die Sonntagsmessen wieder regulär um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche statt. Achtung: maximal 50 Teilnehmer!

Für die genauen Sicherheits- und Hygienevorschriften warten wir noch auf die Anweisungen des Bistums.
Auch werden wir bei den ersten wieder öffentlichen Messen Erfahrungen sammeln und gegebenenfalls Adaptierungen vornehmen.

Die Sonntagsmessen werden weiterhin auf unserer Facebookseite live übertragen!

Und eine wunderbare Überraschung gibt es am 10. Mai auch noch: Wir haben die Zeit der Corona-bedingten Beschränkungen genutzt und in den letzten Wochen die Pfarrkirche innen renoviert! Mehr darüber noch später …

Bild: Renovierungsarbeiten in der Pfarrkirche (Foto: Żuk)

Wichtige Informationen zu Veranstaltungen der Pfarrei

Die Corona-Krise hat uns leider weiter fest im Griff. Die Beschränkungen werden zwar schrittweise wieder gelockert, trotzdem sind einige unserer geplanten Festmessen und Veranstaltungen dieses Jahres nicht möglich.

So mussten wir ja schon unsere diesjährige Erstkommunion, die für den Barmherzigkeitssonntag geplant war, absagen. Einen neuen Termin wollen wir erst planen, wenn wir diesen auch mit Sicherheit halten können. Das kann daher noch dauern, bitte um Verständnis!

Schweren Herzens müssen wir auch die Firmung und die Beauftragung der Lektoren mit Bischof Wolfgang am Pfingstmontag absagen. Ebenso kann der für 27. Mai geplante Pfarrausflug nicht stattfinden – die Grenzen zu Polen werden noch geschlossen und größere Reisegruppen bis dahin auch noch nicht möglich sein.

Für den Religionsunterricht ist es sinnvoll, alle Klassen erst wieder im September zu beginnen. 

Über alle neuen Entwicklungen halten wir Sie hier auf dem Laufenden!
Bitte nützen sie auch weiterhin die Möglichkeit, einzeln oder in der Gruppe der im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen ins Pfarrhaus zu kommen, für eine Aussprache, geistliche Begleitung oder um das Sakrament der Beichte und die heilige Kommunion zu empfangen. 

Foto: Pfarrei Guben

Bischof hofft auf Möglichkeit von öffentlichen Gottesdiensten

Bischof Wolfgang Ipolt hat sich zu den gestern von der Bundesregierung in Abstimmung mit den Landesregierungen beschlossenen Lockerungen im folgenden Statement geäußert:

„Für die Menschen ist es ein Zeichen der Hoffnung, dass es ab kommenden Montag Lockerungen im Hinblick auf die Vorsichtsmaßnahmen in der Corona-Krise geben wird. So kann das normale Leben langsam wieder zurückkehren. Bedauerlich ist es allerdings, dass weiterhin öffentliche Gottesdienste verboten sein sollen. Der Verzicht auf die Feier des Osterfestes war ein großes Opfer, das die Kirchen in dieser Zeit gebracht haben. Am Freitag, dem 17. April 2020 wird es darum noch einmal Gespräche zwischen Religionsvertretern und der Bundesregierung geben und ich hoffe sehr, dass hier eine sinnvolle Einigung über die Möglichkeit von öffentlichen Gottesdiensten gefunden wird. Selbstverständlich werde ich die Gemeinden im Bistum Görlitz dazu anhalten, dabei die vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt einzuhalten. Wir können und müssen uns und unseren Nächsten schützen, aber wir dürfen uns nicht von Infektionsangst oder gar Todesangst treiben lassen. Ostern ist da für mich das große Hoffnungsreservoir, aus dem wir Christen leben.“

Foto: Bistum Görlitz