Bibelrunde

Im September beginnt eine monatliche Bibelrunde im Pfarrhaus Guben. Wir treffen uns an jedem 4. Donnerstag im Monat um 18.30 Uhr im Unterrichtsraum. Die Termine 2019: 26. September, 24. Oktober, 28. November, 26. Dezember.

Der Ablauf einer Bibelrunde: Gebet – exegetische Einführung – „Bibel teilen“ (Lesen, Vertiefen, Schweigen, Mitteilen, Reflektieren) – katechetische Ergänzungen – Gebet

Leitung: Diakon Markus
Anmeldung: kath-pfarramt-guben@t-online.de oder persönlich bei Diakon Markus

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Bischof Ipolt dämpft Erwartungen an „Synodalen Weg“

Eine Entscheidung über eine mögliche Zulassung von Frauen zu Weiheämtern wird beim „Synodalen Weg“ nicht fallen, meint der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt. Auch zum Zölibat nahm Bischof Ipolt Stellung: Dieser sei nur aus dem Glauben zu verstehen – der Priester übernehme die Lebensform Jesu, „um seinem Glauben und seiner Verkündigung Gewicht zu verleihen“.
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Bild: Bischof Wolfgang Ipolt in der Gubener Pfarrkirche am Weißen Sonntag 2019 (Foto: Pfarrei Guben)

Zahl der Katholiken wächst im Bistum Görlitz

Gegen den bundesweiten Trend ist die Zahl der Katholiken im Bistum Görlitz im vergangenen Jahr gestiegen, und auch die Zahl der Gottesdienstbesucher ist überdurchschnittlich hoch. Woran liegt das? Sind die Görlitzer etwa frommer als der Rest der Republik? Eine Analyse.

In ganz Deutschland geht die Zahl der Katholiken zurück. In ganz Deutschland? Nein, ein kleines Bistum weit im Osten der Republik hört nicht auf, sich dem Abwärtstrend entgegenzustellen. Das Bistum Görlitz, um das er hier geht, ist so etwas wie das berühmte gallische Dorf von Asterix und Obelix –  eine bemerkenswerte Besonderheit.

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Religionsunterricht beginnt im September

Der Religionsunterricht beginnt im kommenden Schuljahr für alle Klassen in der zweiten Septemberwoche.
Die Einteilung ist wie folgt:

Religionsunterricht 1. Klasse
Donnerstag, 15.00 bis 15.45 Uhr
Beginn: 12. September 20129
Lehrer: Diakon Markus M. Riccabona

Religionsunterricht 2. Klasse
(mit Vorbereitung auf die Erstbeichte)
Mittwoch, 15.30 bis 16.15 Uhr
Beginn: 11. September 2019
Lehrer: Pfarrer Dr. Artur Żuk

Religionsunterricht 3. Klasse
(mit Vorbereitung auf die Erstkommunion)
Donnerstag, 16.30 bis 17.00 Uhr
Beginn: 12. September 2019
Lehrer: Diakon Markus M. Riccabona

Religionsunterricht 4. bis 6. Klasse
Mittwoch, 16.30 bis 17.15 Uhr
Beginn: 11. September 2019
Lehrer: Pfarrer Dr. Artur Żuk

Anmeldung im Pfarrbüro

(Foto: Shutterstock.com)

Mit Jesus auf Urlaub

Urlaub ist durchaus biblisch. Ja, Jesus selbst lädt uns dazu ein, Urlaub zu machen. „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus“, sagt er zu seinen Jüngern in Mk 6,31. Und weiter heißt es: „Sie fanden nicht einmal Zeit zu essen.“ – Stress! Erholung und Auftanken sind angesagt. Doch schauen wir uns das genauer an:

Jesus empfiehlt einen einsamen Ort: Nicht von der Arbeit zu irgendeinem Halligalli auf Ibiza, nicht zu einem Animationsurlaub im Club Med. Aber auch kein Action-Urlaub mit Extremsport oder Abenteuer. 

Man kann das alles schon machen, nur es ist keine Erholung, die Jesus uns aber empfiehlt. Die finden wir nur in der Ruhe und Einsamkeit. Es ist also Rückzug angesagt. Das äußere Tun der Arbeit muss eingestellt werden, muss sich zurückziehen nach innen. 

Bin ich bei der täglichen Arbeit normalerweise außen fokussiert, so liegt jetzt die Aufmerksamkeit innen. Denn wo es einsam ist, da gibt es eben im Außen nichts oder nicht viel. Jesus führt uns zur Erholung also nach innen, damit wir mit uns selbst sind – und mit ihm.

Jesus sagt nämlich nicht: „Wo ihr allein seid.“ sondern „Wo wir allein sind.“ Jesus ist also dabei, und das ist ganz wichtig, ja entscheidend. Und er sagt auch „Kommt mit“, das heißt er führt uns.

Urlaub und Erholung bedeuten nämlich nicht, Urlaub machen von Gott – ganz im Gegenteil. Leider geschieht es oft, dass man im Urlaub nicht in die Messe geht, ja vielleicht sogar nicht einmal betet. Man ist ja schließlich im Urlaub.

Nur, ohne beim Herrn zu sein gibt es keine Erholung. Wie und wo sollten wir denn Kraft tanken, wenn nicht bei ihm? Gerade im Urlaub sollten wir mehr Zeit in der Stille mit dem Herrn verbringen, als im Alltag, wenn uns die Sorgen, Probleme, die täglichen Herausforderungen mehr ablenken. Wirkliche Erholung ist jede Stunde, ja jede Minute, die wir still sind und ganz allein mit ihm verbringen. So wie Maria in Bethanien zu Füßen des Meisters sitzt und ihm zuhört. 

Und schließlich sagt Jesus ruht ein wenig aus.“ Ein wenig! Warum sollen wir uns denn nicht länger erholen dürfen? Es ist ganz interessant, dass auch die moderne Medizin und Psychologie herausgefunden haben, dass kürzere, dafür öftere Auszeiten viel besser sind, als ein langer Urlaub im Jahr und den Rest der Zeit durcharbeiten. 

Diakon Markus

(Foto: Riccabona)

Unser Jubelpaar Lehmann beim Bistumsjubiläum

Die Gründung des Bistums Görlitz, die am 8. Juli vor 25 Jahren erfolgt war, wurde bereits am Sonntag, den 7. Juli, in der Kathedrale St. Jakobus in Görlitz mit einem Pontifikalamt gefeiert. Als Vertreter aus den Pfarreien hatte Bischof Wolfgang Ipolt in diesem Jahr besonders die Jubelpaare eingeladen. 44 von ihnen, die 25, 50, 60, oder bereits 65 Jahre gemeinsam und mit Gott „in guten und in bösen Tagen…“ durch ihre Leben gegangen sind, waren der Einladung gefolgt. Aus unserer Pfarrei Guben waren Gudrun und Dietmar Lehmann mit dabei, die erst vor kurzem ihre Silberhochzeit im Rahmen der Gemeindemesse gefeiert hatten.

Nach dem Pontifikalamt war für alle Gottesdienstbesucher Gelegenheit zu Gesprächen bei Essen und Getränken, neben der Kathedrale. Im St.-Otto-Stift konnten die Jubelpaare mit dem Bischof und miteinander ins Gespräch kommen, bevor die Andacht in der Kathedrale begann. Darin erneuerten die Paare ihre Eheversprechen und wurden am Ende vom Bischof einzeln gesegnet.

Die silberne Jubiläumsfeier des Bistums ist damit noch nicht abgeschlossen. Am 1. September, zur Bistumswallfahrt in Neuzelle, wird weitergefeiert. An diesem Tag werden im geistlichen Zentrum des Bistums viele Gäste erwartet, unter ihnen prominente aus dem In- und Ausland, so aus Polen. Denn der Auftrag zum Brückenbau, der vom Bistum Görlitz ins östliche Nachbarland ausgehen soll, den Papst Johannes Paul II. mit der Bistumsgründung vor 25 Jahren erteilt hat, wird weiterhin mit Leben erfüllt.

(Quelle: www.bistum-goerlitz.de, Foto: Bistum Görlitz/Raphael Schmidt)

Halleluja: Taufe von Pius

Eine große Freude: Im Rahmen der Gemeindemesse am 14. Sonntag im Jahreskreis hat der dreijährige Pius Ulbricht das Sakrament der Heiligen Taufe empfangen. Verwandte und Freunde waren dafür aus Thüringen und sogar aus Bayern angereist.

Pfarrer Uwe Aschenbrenner betonte in seiner Predigt die Bedeutung der Familie für die Weitergabe des Glaubens. Er verglich Eltern und Paten mit Engeln. Das vom griechischen angelos kommende Wort bedeute „Bote“, „Bote Gottes“. So wie der Erzengel Gabriel Maria die frohe Botschaft verkündet hatte, so seien auch die Eltern und Paten dazu aufgerufen, in ihren Familien die frohe Botschaft, das Evangelium zu verkünden und an die nächste Generation weiterzugeben.

(Foto: Riccabona)

Christliche Patientenvorsorge

Im Auditorium des Naemi-Wilke-Stiftes gibt es am Mittwoch, den 10. Juli, um 19 Uhr eine Informationsveranstaltung mit praktischen Hilfen für eine christliche Patientenvorsorge.

Schwester Stefanie Donath und Pastor Michael Voigt stellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Patientenverfügungen und Patientenvollmachten vor.
Sie geben Informationen, Entscheidungshilfen und tipps zum Ausfüllen, so dass die Teilnehmer in die Lage versetzt werden, die vordrucke selbst auszufüllen bzw. wissen, wo sie Hilfe dazu bekommen.

Schwester Stefanie Donath arbeitet als Gemeindeschwester und Pastor Michael Voigt als Krankenhausseelsorger, beide am Naemi-Wilke-Stift in Guben.

Patientenvorsorge – praktisch
Informationen und Hilfen
Mittwoch, 10. Juli, 19.00 Uhr
Auditorium, vormals Lesecafé
Naemi-Wilke-Stift, Dr.-Ayrer-Str. 1-4, 03172 Guben

Foto: Shutterstock.com

Bischof Wolfgang würdigt Brief des Heiligen Vaters zum Synodalen Weg

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Görlitz,

der Heilige Vater Papst Franziskus hat zum Fest der Apostel Petrus und Paulus  einen Brief „An das pilgernde Gottesvolk in Deutschland“ geschrieben. In diesem Brief  wirft der Papst einen Blick auf die derzeitige Glaubenssituation in unserem Land und äußert seine Gedanken und Hinweise zu dem von der Deutschen Bischofskonferenz geplanten „synodalen Weg“. Franziskus erinnert die Gläubigen in Deutschland daran, dass sie ein Teil der Weltkirche sind und darum alle ihre Überlegungen und Entscheidungen in einer Verbindung mit dem ganzen Leib der Kirche stehen müssen. Er ermutigt uns, vor allem die neue Evangelisierung zum Leitgedanken allen seelsorglichen  Handelns zu machen.

Ich empfehle unseren Gemeinden und kleinen christlichen Gemeinschaften, den Ordenskonventen und allen, die die derzeitigen Bestrebungen des synodalen Überlegens unterstützen, die Lektüre dieses Briefes. Das Schreiben des Papstes ist ein wichtiger geistlicher Impuls, der dem weiteren Weg der Kirche in unserem Land eine ernst zu nehmende Orientierung gibt.

+ Wolfgang Ipolt

Brief von Papst Franziskus

Quelle: www.bistum-goerlitz.de
Foto: Annett_Klingner auf Pixabay

Sperr- und Urlaubszeiten!

Aufgrund von Renovierungsarbeiten zur Pfarrübergabe ist das Pfarrbüro im Monat Juli geschlossen. Wir bitten um Verständnis! Pfarrer und Diakon sind telefonisch und per E-Mail zu erreichen.

Pfarrer Uwe Aschenbrenner ist von 15. bis 29. Juli auf Urlaub. In dringenden Fällen übernimmt die Vertretung Pfarrer Ansgar Florian in Neuzelle, Tel.: 033652 282.

Diakon Markus Michal Riccabona ist von 12. bis 18. August auf Urlaub.

Das Pfarrteam wünscht einen gesegneten Sommer und eine erholsame Ferienzeit!

(Foto: Riccabona)