Asche als Dünger für die Fastenzeit

Die Asche für das Aschenkreuz stammt immer von den Palmzweigen des Palmsonntags im Vorjahr, die dafür verbrannt werden. So entsteht eine Kontinuität zwischen der letzten Karwoche und der kommenden Fastenzeit. 

Das Bild, dass ausgerechnet Asche weitergegeben wird, mag überraschen, denn man kennt ja den Spruch, was lebendige Tradition (= Weitergabe) ausmacht: „Tradition ist nicht Anbetung der Asche, sondern Weitergabe des Feuers.“ 

Asche ist jedoch nicht nur der Überrest von verloschenem, ausgebranntem Feuer. Sie ist auch Dünger! 

Und genau den brauchen wir in der Fastenzeit: einen guten Dünger für unseren Glauben! Das dichte Erdreich unseres Lebens soll aufgelockert und gut durchlüftet werden, um anschließend – mit gutem Dünger genährt – wieder reiche Frucht zu bringen. 

Was ist nun dieser Dünger für uns? Oder besser: Wer ist dieser Dünger? Die Palmzweige sind ein Symbol für die Verehrung des Königs, des Messias‘, der – auf einem Esel reitend – in Jerusalem eingezogen ist. Ebenso sind sie Symbol für das Martyrium, gleichsam der Siegeskranz derer, die ihr Leben für Christus hingegeben haben. 

In der Asche der Palmzweige begegnet uns bereits die Passion Jesu, der uns durch sein Leiden und seinen Tod am Kreuz erlöst hat. ER ist der wahre und ewige Dünger unseres Lebens! 

Beitrag aus dem aktuellen Gemeindebrief „Angelus“ – HIER die ganze Ausgabe herunterladen!

Foto: Mitchell Lugo/Unsplash

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