Sternsinger-Spenden für Gesundheit

Zum Greifen nah war die saftige Mango, als Benson plötzlich das Gleichgewicht verlor und vom Baum fiel. Dabei verletzte sich der Fünfjährige so sehr, dass er im Daniel-Comboni-Krankenhaus in der südsudanesischen Diözese Wau behandelt werden musste. 

Beim Fall vom Baum bohrten sich Holzsplitter in Bensons Po. Ein einfaches und schnelles Herausziehen war nicht möglich. Im Dorf gab es keinen Arzt. Benson lebt mit seiner Familie in der Diözese Rumbek, einer abgelegenen Region im Südsudan. Viele Menschen müssen kilometerweit laufen, um gesundheitliche Versorgung zu erhalten. So auch Benson und seine Mutter. Im Comboni-Krankenhaus konnte ihnen ein Arzt helfen. In einer Operation wurden die Holzsplitter entfernt und bald schon durften Benson und seine Mutter wieder nach Hause. 

Medizinische Versorgung im Südsudan

Das Gesundheitssystem im Südsudan ist völlig unzulänglich. Es fehlt im ganzen Land an Gesundheitseinrichtungen, Medikamenten und medizinischem Personal. Die schwache Infrastruktur erschwert schnelle Hilfe: Das Straßennetz ist dünn, besonders auf dem Land. Vor allem während der Regenzeit sind manche Wege nicht mehr befahrbar. Mit 789 Todesfällen auf 100.000 Geburten hat der Südsudan eine der höchsten Müttersterblichkeitsraten der Welt. Eines von zehn Kindern stirbt vor seinem fünften Geburtstag. Zwei Drittel der Todesfälle gehen auf vermeidbare Krankheiten wie Durchfall, Malaria oder Atemwegserkrankungen zurück.

Die Arbeit unserer Sternsinger-Partner im Südsudan

Im Südsudan unterstützen wir mit den gesammelten Spenden der Sternsinger das Daniel-Comboni-Krankenhaus in Wau und das Mary-Immaculate-Krankenhaus in Mapuordit.

So helfen unsere Sternsinger-Partner vor Ort:

  • Behandlung von Babys, Kindern, schwangeren Frauen und jungen Müttern, um frühzeitig Unregelmäßigkeiten oder Krankheiten zu erkennen und zu behandeln.
     
  • Mitarbeitende des Comboni-Krankenhauses besuchen Kinder und Mütter in abgelegenen Regionen mit einer mobilen Klinik. Dort werden die Patientinnen behandelt und geimpft.
     
  • Aufgrund des Klimas im Südsudan gibt es viele Stechmücken, die Malaria übertragen können. Den Kliniken stehen Medikamente zur Verfügung, mit denen sie die Krankheit behandeln können.
     
  • Zur Aufgabe der Projektpartner gehört es auch, Prävention zu betreiben und darüber aufzuklären, wie man Ansteckungen vermeiden und Lebensmittel gut aufbewahren kann.
     
  • Besonders während der Corona-Pandemie liegt auch ein Augenmerk auf dem Vermitteln von Hygienregeln.

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