Herz-Jesu-Andachten

Im Monat Juni wird besonders das Herz Jesu verehrt. An jedem Freitag im Juni gibt es um 17 Uhr in der Kapelle im Pfarrhaus eine Herz-Jesu-Andacht. Termine: 7., 14., 21. und 28. Juni.

„Einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus.“ (Joh 19,34)

Schon sehr früh wurde das Herz Jesu als Ausdruck seiner barmherzigen Liebe gedeutet. In der Zeit der Alten Kirche haben unterschiedliche Autoren die Stelle aus dem Johannesevangelium ekklesiologisch ausgelegt: Die geöffnete Seite Christi haben sie als Pforte des Heils gedeutet, aus der für die Kirche die Sakramente entspringen; das Blut verstanden sie als Symbol für die Eucharistie, das Wasser als Zeichen für die Taufe.

Im Leben und Wirken Jesu ist die Liebe Gottes unter uns erschienen, Jesus ist den Menschen in Liebe begegnet und hat sich ihrer angenommen. Dieses Beispiel ermuntert uns, selbst über unser Verhalten den Mitmenschen gegenüber nachzudenken. Ist unser Leben durch und durch von Liebe durchdrungen? Können wir dem Anderen liebevoll begegnen oder verhindern Vorurteile und Ressentiments ein solches Verhalten? Im Herz-Jesu-Monat dürfen wir auch die gescheiterte Liebe vor Gott bringen, ihm das anvertrauen, wo Liebe unerfüllt geblieben ist.

(Foto: gemeinfrei)

Silberne Hochzeit

Im Rahmen der Gemeindemesse am 26. Mai feierten Gudrun und Dietmar Lehmann aus unserer Pfarrgemeinde ihre Silberne Hochzeit. Nach der Predigt segnete Pfarrer Uwe Aschenbrenner das Paar und ihre Ehe, die sie vor 25 Jahren geschlossen hatten. Herzliche Glückwünsche von der ganzen Pfarrgemeinde!
„Herr und Gott, Schöpfer der Welt, du hast den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Wir danken dir, daß dieses Paar fünfundzwanzig Jahre im Sakrament der Ehe verbunden ist, und bitten dich: 
Segne +  diese Eheleute. Stärke ihren Glauben, festige sie in der Hoffnung und laß sie in der Liebe wachsen, damit sie eine gute Ehe führen und das Beispiel eines christlichen Lebens geben. 
Herr, laß sie in der Gemeinschaft deiner Kirche mit dir verbunden bleiben, alle Tage ihres Lebens deinen Namen preisen und der Welt Zeugnis von dir geben. Gewähre ihnen ein hohes Alter und schenke ihnen nach diesem Leben die Vollendung deiner Herrlichkeit. 
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.“

(Foto: Ringelhann)

Aktueller Gemeindebrief

Der aktuelle Gemeindebrief für die Monate Juni bis September 2019 liegt im Vorraum der Kirche und im Pfarrhaus auf!
Ab dem nächsten Gemeindebrief, der Ende September erscheinen wird, ist Diakon Markus für die Redaktion zuständig.

In der aktuellen Ausgabe stellt sich der neue Pfarrdiakon der Gemeinde vor:

Ein herzliches Grüß Gott! Szczęść Boże!

Mein Name ist Markus Michael Riccabona und ich bin mit meiner Frau Petra Ende Oktober von Niederösterreich nach Neuzelle übersiedelt. Bischof Wolfgang Ipolt hat mich am Weißen Sonntag der Pfarrgemeinde als neuen Diakon für die Pfarrei Guben vorgestellt. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich einfach als „Diakon Markus“ ansprechen. Die meisten von Ihnen werden mich schon bei einer Sonntagsmesse oder Maiandacht gesehen haben, mit einigen konnte ich auch schon ins Gespräch kommen. Auf diesem Wege möchte ich mich bei Ihnen allen noch etwas ausführlicher vorstellen. 

Ich wurde 1965 in Wien geboren und stamme von der Seite meines Vaters aus einer alten Südtiroler Familie; deshalb auch mein italienischer Name, der so viel wie „reich und gut“ bedeutet. Nach meinem Abitur 1983 studierte ich Germanistik und Geschichte und machte eine studienbegleitende Ausbildung an der Katholischen Medienakademie zum Journalisten. Zuletzt war ich als Pressereferent und Leiter des Referats für Kommunikation im Bistum St. Pölten (im Westen Niederösterreichs) tätig. 

Seit 1999 bin ich mit Petra, geborene Kucera, verheiratet. Sie ist ausgebildete medizinisch-technische Fachkraft und war in Österreich zuletzt bei der Caritas in der mobilen Betreuung und Pflege tätig. Hier arbeitet Petra seit November 2018 im Haus St. Martin, dem Behindertenheim des St.-Florian-Stiftes in Eisenhüttenstadt/Schönfließ. 

Nach meiner Berufung 2004, der theologischen Ausbildung und dem Diakonenseminar wurde ich am 8. November 2009 von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn im Dom zu St. Stephan in Wien zum Diakon geweiht. Seitdem war ich bis Herbst 2018 als ständiger Diakon ehrenamtlich in der Seelsorge der Stiftspfarre Heiligenkreuz eingesetzt. Nachdem der Heiligenkreuzer Konvent die Gründung eines neuen Priorats in Neuzelle beschlossen hatte, entschieden Petra und ich, den Mönchen nach Brandenburg zu folgen, um sie mit unseren Möglichkeiten beim Aufbau des neuen Klosters zu unterstützen. Seit November 2018 arbeite ich auch in Teilzeit als PR-Berater für das Zisterzienserpriorat Neuzelle. 

In der Pfarrei Guben hat mich Bischof Ipolt u.a. mit der Kinder- und Jugendseelsorge, der Seelsorge für die Erwachsenen (besonders für die Senioren), der Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente (Sakramentenpastoral), der Mitarbeit und Koordination bei der Liturgie und der Begleitung ehrenamtlicher Dienste beauftragt. Weiters bin ich als Diakon zuständig für die Assistenz bei der Heiligen Messe, den Predigtdienst, für Taufen, Trauungen, Begräbnisse, Andachten, die Spendung der Krankenkommunion und der Sakramentalien sowie für die Pfarrcaritas.

Als gelernter Journalist werde ich auch für die Pfarrmedien zuständig sein. Eine neue Homepage für die Pfarre ist in Arbeit, wenn sie diesen Pfarrbrief lesen, vielleicht sogar schon online. Bereits eingerichtet ist eine Seite auf Facebook: Unter www.facebook.com/pfarreiguben finden Sie laufend aktuelle Beiträge. Wer auf Facebook ist, bitte die Seite liken!

Für Ihre Anliegen bin ich jeden Donnerstag von 8.00 bis 12.00 Uhr in der Pfarrkanzlei persönlich zu sprechen. Sonst können Sie mich telefonisch unter der Nummer 0160 95133371 oder per E-Mail unter mm.riccabona@hotmail.com erreichen.

Ich freue mich auf eine gesegnete Zusammenarbeit im Dienste unseres Herrn Jesus Christus, für Seine Königsherrschaft mitten unter uns!

Meine Frau Petra und ich danken Ihnen für die freundliche Aufnahme! Wir beten für Sie – bitte beten Sie für uns!
Gruß und Segen,
Diakon Markus

(Foto: Riccabona)

Artur Zuk wird neuer Pfarrer

Jetzt ist es offiziell: Dr. habil. Artur Zuk wird ab 1. September 2019 Administrator der Pfarrei Guben. Zurzeit ist der polnische Pastoraltheologe Dozent an derKatholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Pfarrer in Enkering im Bistum Eichstätt. 
Er hat bereits kurz die Pfarrkirche und das Pfarrhaus in Guben besucht und ist das erste Mal mit dem scheidenden Pfarrer Uwe Aschenbrenner zusammengetroffen (siehe Fotos).
Herzlich willkommen! Serdecznie witamy!

Einen ausführlichen Lebenslauf gibt es hier zum Herunterladen.

Pfarrer Artur Zuk und Pfarrer Uwe Aschenbrenner in der Kapelle des Pfarrhauses (Fotos: Riccabona)

Seniorenfrühstück

An jedem 2. Mittwoch im Monat gibt es nach der Hl. Messe in der Kapelle des Pfarrhauses das Seniorenfrühstück mit geistlichem Impuls. Diesmal stellte sich der neue Diakon Markus Michael Riccabona vor und erzählte über die Aufgaben eines Diakons in der Pfarrseelsorge und wie er und seine Frau von Niederösterreich hierher gekommen sind.
Herzlichen Dank an Frau Mariola Rathmann, die sich wie immer um die Bewirtung gekümmert hat.
Das nächste Treffen gibt es am Mittwoch, den 12. Juni: 7.30 Uhr Rosenkranz, 8.00 Hl. Messe, anschließend Seniorenfrühstück. Herzliche Einladung!

Fotos: Riccabona

Familiengottesdienst

Am „Guten-Hirten-Sonntag“, am Muttertag, feierten wir Familiengottesdienst mit unserer Band und mit einer Katechese von Diakon Markus. Zu Gast war außerdem Pfarrer i.R. Karl-Heinz Grimm, der aus Guben stammt.
Die nächste Familiengottesdienste ist für den 8. September geplant. Schon jetzt herzliche Einladung an alle jungen und jung gebliebenen Familien!

Foto: Ringelhann

Ein Diakon für die Pfarrei Guben

Diözesanbischof Wolfgang Ipolt hat im Rahmen der Heiligen Messe am Weißen Sonntag, dem 28. April 2019, Markus Michael Riccabona als Diakon für die Pfarrei Guben vorgestellt. Der ständige Diakon ist ab 1. Mai 2019 für die Pfarrseelsorge mit einer halben Stelle angestellt.
Markus Michael Riccabona wurde 1965 in Wien geboren und schloss nach dem Abitur eine Berufsausbildung zum Journalisten ab. Zuletzt war er als Leiter des Referats für Kommunikation und Pressereferent der Diözese St. Pölten (Niederösterreich) beschäftigt.
2009 wurde Riccabona von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn im Dom zu St. Stephan in Wien zum Diakon geweiht. Von der Weihe bis Herbst 2018 war er ehrenamtlich in der Seelsorge an der Stiftspfarre Heiligenkreuz im Wienerwald tätig.
Seit 1999 ist er mit Petra Riccabona, geb. Kucera verheiratet. Das Ehepaar ist Ende Oktober 2018 vom Mostviertel in Niederösterreich nach Neuzelle gezogen, um die Zisterziensermönche beim Aufbau eines neuen Klosters zu unterstützen.
Diakon Markus arbeitet auch Teilzeit im PR-Bereich für das Zisterzienserkloster Neuzelle, Petra Riccabona arbeitet im Haus St. Martin des St. Florian Stiftes in Eisenhüttenstadt in der Behindertenbetreuung.

Bild: Petra Riccabona, Diakon Markus Michael Riccabona, Diözesanbischof Wolfgang Ipolt, Pfarrer Uwe Aschenbrenner (Foto: Matthias Worbs)

Pfarrer Aschenbrenner Domkapitular von Gorzow

Wegen seiner Verdienste zur Verständigung zwischen deutschen und polnischen Katholiken hat der Bischof von Gorzow, Tadeusz Litynsky, Pfarrer Uwe Aschenbrenner am Gründonnerstag zum Ehrenkanoniker des Domkapitels an der Kathedrale von Gorzow ernannt. Herzliche Gratulation zu dieser verdienten Auszeichung!

Bild: Ernennungsurkunde