Keine Gruppen im November!

Aufgrund der neuen Corona-Beschränkungen können im Monat November leider keine Gruppentreffen stattfinden.

Das heißt:

  • Das Treffen der Gemeindecaritas am 5. November muss entfallen,
  • ebenso das Seniorenfrühstück am 11. November,
  • der 2. Abend der Katechesenreihe GTI am 12. November,
  • die Bibelrunde am 26. November
  • sowie das geplante Dankessen für die Ehrenamtlichen.
  • Die Männerrunde findet mit Laubarbeit am Grundstück des Pfarrhauses im Freien statt.
  • Wegen zahlreicher Quarantänefälle unter den Schülern muss auch der Religionsunterricht bis auf Weiteres entfallen.

Winter-Ausgabe des „Angelus“

Die neue Ausgabe des Gemeindebriefes „Angelus“ für die Monate November 2020 bis Januar 2021 gibt es bereits hier als pdf-Datei zum Herunterladen!
Den aktuellen Beitrag unseres Pfarrers können Sie hier im Voraus lesen:

„IM ZEICHEN DES LICHTES“

Im Zeichen des Lichtes beginnen wir die herbstlich-winterliche Periode un- serer seelsorglichen Arbeit in Guben. Bereits am 1. November entzünden wir die ersten herbstlichen Lichter auf den Gräbern unserer Toten und beten für alle unsere Verstorbenen. Am 2. November leuchten die nächsten Lichter – diesmal am Abend in der Pfarrkirche bei dem Allerseelenamt für alle verstorbenen Pfarrangehörige mit den herzlichen Allerseelen-Fürbitten (wypominki) um die ewige Ruhe für Ihre Seelen, damit Christus, das ewige Licht, ihnen ununterbrochen leuchte. Ein paar Tage später, am 14. November um 10:00 Uhr, beten wir dann am Westfriedhof für alle Opfer der Kriege, um den Volkstrauertag würdig zu begehen.

Das helle Zeichen des Lichtes ist für uns Menschen, besonders in der dunklen Jahreszeit, lebens- und hoffnungsnotwendig. Es kündigt uns großartige Ereignisse unseres Glaubens an, welche noch in diesem schwierigen Jahr vor uns stehen… daher entzünden wir bereits am 29. November die erste Kerze am Adventskranz, um uns bewusst zu machen, dass wir nur knappe 4 Wochen Zeit zum Aufräumen unseres inneren Lebens haben, um den zentralen Platz unserer Existenz für den kommenden Christus vorzubereiten. Dies wollen wir bei den Roratemessen im Advent tun, die wir in der Dunkelheit unserer Pfarrkirche freitags (18:30 Uhr) feiern und die eigene spirituelle Wende von der Dunkelheit zum wahren Licht zum Ausdruck bringen. Alle Teilnehmer, besonders Kinder, werden gebeten eine Laterne oder einen Lampion mitzubringen, um geborgen im Zeichen des Lichtes vor Gott zu stehen.

Und wenn wir dann geläutert und ordentlich vorbereitet den Geburtstag des Herrn festlich begehen, leuchten und erleuchten uns zahlreiche Lichter in der ganzen Welt, die auf das Kommen Jesu Christi wartet. Mögen uns dann die warmen Lichter unserer Straßen und Häuser – natürlich auch die Lichter unserer Christbäume – daran erinnern, dass das einzig wahre Licht nur in der Krippe zu finden ist. Laden wir also ganz bewusst das Christuskind, das wahre Licht zu uns ein. Schenken wir in dieser weihnachtlichen Zeit uns gegenseitig viel Licht: Licht der Aufmerksamkeit, Licht der guten Weihnachtswünsche, Licht des Gesprächs, Licht der Erinnerung, Licht des Schenkens, Licht des Besuches und natürlich das Licht des Gebetes, besonders für die Einsamen und Kranken, wie auch für alle Gubener, welche das Weihnachtfest, den Geburtstag des Herren, ohne das Geburtstagskind zu feiern versuchen, damit sie ihm, Jesus, begegnen und ihn persönlich kennenlernen.

Eine gesegnete Zeit im Zeichen des Lichtes und einen guten Start in das neue Jahr 2021 wünscht Euch/Ihnen
Pfarrer Artur Żuk

Aktuelle Ausgabe des „Angelus“ herunterladen

Wahlen zum Pfarreirat und zum Kirchenvorstand

Am Sonntag, den 8. November finden in unserem Bistum Wahlen zum Pfarreirat und Teilwahlen zum Kirchenvorstand statt. In unserer Pfarrei können sie Ihre Stimmen vor und nach der Sonntagsmesse im Pfarrsaal abgeben. Der Pfarreirat wird vollständig neu gewählt, in den Kirchenvorstand werden drei Mitglieder neu gewählt. Wahlberechtigt sind alle katholischen Personen, die im Gemeindegebiet den Hauptwohnsitz und das 16. Lebensjahr vollendet haben. In unserer Pfarrei können sie Ihre Stimmen vor und nach der Sonntagsmesse im Pfarrsaal abgeben.

Der Kirchenvorstand das vermögensverwaltende Organ der Pfarrei. Er besteht aus dem Pfarrer und gewählten Laien der Kirchengemeinde. Er trifft eigenverantwortlich Entscheidungen beispielsweise über finanzielle Ausgaben, Bauvorhaben, Immobilienverwaltung, die Einstellung von Mitarbeitern, Vermögensanlagen oder die Beauftragung von Anwälten oder Handwerkern. Er schafft die Voraussetzungen für das caritative und pastorale Engagement der Kirche.

Der Pfarreirat ist der für die Pfarrei vorgesehene Pastoralrat und hat beratende Funktion. Der Pfarreirat trägt zusammen mit dem Pfarrer und den pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Verantwortung für ein aktives kirchliches Leben in der Pfarrei. Ihm gehören der Pfarrer und der Diakon als geborene Mitglieder an. Der Pfarrer kann neben den gewählten Mitgliedern noch zwei weitere Mitglieder frei bestellen.

Neustart der Gemeindecaritas

Bei einem ersten Treffen am Donnerstag, dem 5. November, um 18.30 Uhr im Pfarrhaus erolgt der bereits angkündigte Neustart der Gemeindecaritas unserer Pfarrei. Herzliche Einladung an alle, die sich gerne in irgendeiner Form einbringen wollen. Wer nicht kommen kann, aber mitmachen will, bitte Diakon Markus schriftlich bekanntgeben: Name, Kontaktdaten und was Sie beitragen könnten.

Der bereits seit langem bestehende Caritas-Kreis soll nicht aufgelöst, sondern erweitert und auf eine breitere Basis gestellt werden. Früher waren 17 Mitglieder im Caritas-Kreis engagiert, durch Tod und Alter sind es jetzt nur noch sieben! Es gibt auch bestehende Transportdienste, die möglicherweise erweitert werden sollten.

An alle Willigen ergeht die Einladung, sich mit ihren Fähigkeiten und mit ihrer Zeit einzubringen:

  • auch Polen für die polnischsprachigen Gemeindemitglieder,
  • auch Jüngere, denn von den verbliebenen sieben Ehrenamtlichen sind die meisten auch bereits älter bis alt.

Worum geht es genau?

Die Basis sind ALLE! Schauen wir bitte alle darauf: Wie geht es den Nachbarn, wie geht es denen, die ich kenne, wer braucht Hilfe? Wer etwas weiß, erfährt, bitte Diakon Markus mitteilen. Bitte auch weitergeben, wer die Krankenkommunion zu Hause empfangen möchte!
Durch das regelmäßige Austragen der Geburtstagskarten hat der Kreis der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeindecaritas auch Kontakt zu den Rändern und meldet zurück.

Die regelmäßigen Treffen der Gemeindecaritas sind für alle zwei Monate geplant, wo Informationen zusammengetragen und mögliche Hilfestellungen geplant werden.

Ehrenamtsbörse

Damit wir effizient helfen können, soll eine Ehrenamtsbörse eingerichtet werden. Jeder, der mitmachen möchte, soll angeben, was er oder sie leisten oder beitragen kann: Besuchsdienste, Einkaufshilfe, Hilfe im Haushalt, Arbeiten im Garten, Reparaturdienste, Transportdienste etc.

Wenn eine konkrete Hilfe gebraucht wird, werden die entsprechenden Personen der Ehrenamtsbörse kontaktiert. Der Einsatz erfolgt selbstverständlich nur nach Maßgabe Ihrer Zeit und sonstiger Möglichkeiten. Niemand ist verpflichtet, jedes Mal zur Verfügung zu stehen. Dafür wäre es aber schön, wenn wir einen möglichst großen Pool hatten, so dass immer irgendjemand einsatzbereit ist.

Für notwendige Anschaffungen und kleine finanzielle Nothilfen soll auch wieder eine regelmäßige Kollekte für die Pfarrei-Caritas eingeführt werden, die es früher einmal gegeben hat.

Wem soll geholfen werden?

  • In erste Linie den bedürftigen Mitgliedern unserer Gemeinde und deren Familien.
  • Ausgetretenen, ehemaligen Gemeindemitgliedern, um den Kontakt aufrecht zu erhalten oder wieder herzustellen.
  • In weiterer Folge, wenn es die Kapazitäten zulassen, evtl. auch Zusammenarbeit mit Heilsarmee, die immer wieder Anfragen von der Stadt bekommt.

Konkreter Beginn

Alle Interessenten kommen bitte zum ersten Treffen am 1. Donnerstag im November, das ist der 5. November, um 18.30 Uhr in das Pfarrhaus. Wer nicht kommen kann, aber mitmachen will, bitte schriftlich bekanntgeben: Name, Kontaktdaten und womit Sie sich einbringen könnten.

Diakon Markus

Kirchweihfest: lebendige Bausteine Gottes

Vor 49 Jahren wurde unsere Pfarrkirche Maria, Mutter der Christenheit geweiht. Alles ist bereits auf unser großes Pfarrjubiläum im nächsten Jahr ausgerichtet: Die Kirche ist renoviert, die Katechesenreihe „GTI – Gubener Theologische Information hat begonnen“, der besondere Jubiläumsablass ist zur Bewilligung eingereicht. Doch in diesem Jahr konnten wir nur eingeschränkt – bedingt durch die wieder verschärften Corona-Maßnahmen – feiern: Im Pfarrsaal konnten nur 50 Personen an der Agape teilnehmen, die anderen 30 angemeldeten Pfarrmitglieder feierten im Festzelt vor der Kirche – gewärmt durch den Griller. Trotzdem war es ein schönes Fest, getragen von der Hoffnung, Weihnachten möglichst „normal“ feiern zu können. Der Chor unter der Leitung vom Thomas Grimm hat die Festmesse wunderbar musikalisch gestaltet, und die Predigt von Diakon Markus gibt es hier noch einmal zum Nachlesen:

Weihe bedeutet, dass ein Gegenstand, eine Person oder bei der Kirchweihe eben ein Gebäude dem profanen, dem weltlichen Bereich entzogen und ganz dem heiligen Bereich übergeben wird. Heilig, im Hebräischen qadosch, bedeutet so viel wie abgesondert, eben nicht der Welt, sondern Gott zugehörig. Denn Gott ist ganz qadosch, der „dreimal Heilige“, der ganz Andere.
Wenn eine Kirche geweiht wird, ist das Gebäude kein gewöhnliches mehr, es gehört Gott. Weltliches Verhalten und weltliche Tätigkeiten haben von da an auch nichts mehr in der Kirche zu suchen, sondern nur Worte und Handlungen, die von Gott kommen und die zu Gott führen. Ebenso können Menschen geweiht werden. Man spricht dann von gottgeweihtem Leben. Ganz besonders Ordensleute sind auch von der profanen Welt abgesondert und leben ihr Leben ganz für Gott.

Doch wir alle haben eine viel grundlegendere Weihe an Gott erfahren: nämlich die Taufe. In der Taufe sind wir von Geschöpfen zu Söhnen und Töchtern Gottes geworden. Unser Leben, unsere ganze Existenz ist auf Gott hin geordnet, wir gehören zu Gott, ja gehörenGott – wie es in dem schönen Lied heißt: „Herr, ich bin dein Eigentum, dein ist ja mein Leben.“
Deswegen wird zum Kirchweihfest immer auch daran erinnert, dass wir selbst in Gemeinschaft mit Jesus Christus den geistigen Bau der Kirche bilden: Wir sind die lebendigen Steine der Kirche, Jesus selbst der Eckstein, auf dem alles aufbaut, und der Schlussstein, der alles zusammenhält. Und wir sind jeder für sich selbst auch wieder ein Tempel des Heiligen Geistes, wie wir gehört haben. Alles eben durch unsere Taufe und vollendet durch die Firmung.

Die Kirche hat nun, wie das Zweite Vatikanische Konzil es formuliert hat, drei Grundvollzüge, die alle ihren Ursprung hier, am Altar, in der Feier der Eucharistie haben: Verkündigung, Liturgie und Caritas. Und weil wir eben die lebendigen Bausteine dieser Kirche sind, liegen diese Grundvollzüge nicht nur in den Händen der geweihten Amtsträger, sondern sind Aufgabe und Verantwortung aller Getauften. 

Kerygma, Verkündigung: Da sind wir bei dem Thema, das dem Pfarrer und mir so am Herzen liegt. Verkündigung wird oft verwechselt mit Glaubensschule, mit Katechese. Diese ist dann in der Folge der Verkündigung wichtig und vertieft, begründet sie. Kerygma ist aber in erste Linie die Verkündigung von Jesus Christus als den Sohn Gottes, als den Gekreuzigten und Auferstandenen, das persönliche Zeugnis von Jesus als meinen Retter, Heiland und Erlöser. Dafür brauche ich noch keine umfassende theologische Bildung, aber den Glauben. Durch die Salbung zum Propheten in der Taufe sind wir für diesen Dienst ausgerüstet worden.

Das Zweite ist die Liturgie, von griechisch leiturgía, was so viel wie „Dienst des Volkes“ bedeutet. Wir sehen daran schon: Das geht uns alle an. Als Getaufte, als lebendige Bausteine der Kirche sollen wir an den Gottesdiensten mit einer participatio actuosa teilnehmen, wie das Zweite Vaticanum sagt. Es bedeutet die bewusste, fruchtbare, aktive und volle Teilnahme am liturgischen Geschehen, besonders der Heiligen Messe. Aber nicht nur: Wir sollen auch lebendige Hauskirche sein. Zur Liturgie gehört das gemeinsame Gebet in der Familie, das Tischgebet, ja die Ausübung unseres allgemeinen Priestertums, das wir ebenso in der Taufe empfangen haben. 
Besonders am Herzen liegt mir hier das Segnen. Bitte segnen Sie! Das Segnen ist nicht den geweihten Amtsträgern vorbehalten. Gott spricht: Ihr sollt ein Segen sein! Segnen Sie einander, Ihre Kinder, Ihre Eltern, Ihre Arbeit, Ihren ganzen Tag und besonders alle, die sich nicht mögen oder mit denen Sie Schwierigkeiten haben.

Und schließlich die diakoníaoder caritas, die tätige Nächstenliebe. Die meisten verbinden mit „Caritas“ die institutionelle Einrichtung der katholischen Kirche. Es ist natürlich wichtig, dass für viele Dienste entsprechend ausgebildete Menschen professionell eingesetzt werden. Ein Problem, das sich daraus oft ergibt, ist jedoch, dass wir glauben, damit und mit regelmäßigen Spenden bei den Kollekten sei unsere caritative Aufgabe erledigt.
Caritas kann man jedoch nicht delegieren! Neben dem Propheten und dem Priester sind wir in der Taufe auch zu Königen gesalbt worden. Wir herrschen gemeinsam mit Jesus Christus. Nur, wie herrscht unser König? Durch sein Dienen! „Ich bin unter euch wie einer, der dient“, sagt Jesus seinen Aposteln und wäscht ihnen die Füße. Wenn wir Jesus ähnlich werden wollen, müssen wir uns darin üben, unserem Nächsten zu dienen und ihm die Füße zu waschen – das heißt, bereit zu sein, auch den niedrigsten Dienst zu tun. 

Verkündigung, Liturgie und tätige Nächstenliebe, das sind die drei Grundvollzüge der Kirche. Und in der Taufe sind wir zu Propheten, Priestern und Königen gesalbt worden, was uns befähigt, diese Aufgaben als lebendige Bausteine der Kirche Jesu Christi zu erfüllen.

Fotos: Żuk

Dankbarkeit macht reich

Um einen wunderbar mit Erntegaben geschmückten Altar durften wir begleitet von unserer Band das Erntedankfest feiern. In diesem Pandemie-Jahr wurde noch deutlicher, dass unsere Versorgung mit Nahrung – körperlicher wie seelischer – nicht selbstverständlich ist. Auch wenn der Mensch sät und begießt, wachsen lässt allein Gott.

Pfarrer Artur Żuk macht in seiner Predigt darauf aufmerksam, dass die Psychologie lange Zeit fast nur die negativen Einflüsse auf die Psyche untersucht hatte. Erst um das Jahr 2000 habe man damit begonnen, auch die Auswirkungen positiver Eindrücke – wie etwa der Dankbarkeit – wissenschaftlich zu untersuchen. Auch die Pastoralpsychologie blieb von den Ergebnissen nicht unberührt.

In zahlreichen sozialen Experimenten konnte bewiesen werden, dass Dankbarkeit im äußeren wie auch im inneren Leben sehr positive Auswirkungen hat. Tatsächlich wird durch Dankbarkeit der Reichtum vermehrt: der wirtschaftliche, zwischenmenschliche und seelisch-geistliche.

Die Dankbarkeit gegenüber Gott öffnet weit die Schleusentore seiner Gnadengaben!

Herzlicher Dank an alle, die den Altar für das Erntedankfest vorbereitet haben! (Fotos: Żuk)

Werde ein „GTI“ im Glauben!

Als Vorbereitung und Auftakt zu unserem Jubiläumsjahr 2021/22 beginnt in diesem Herbst die „Gubener Theologische Information“, kurz GTI. Die neunteilige Katechesenreihe startet am Donnerstag, den 8. Oktober 2020, um 19.00 Uhr im Pfarrhaus mit einer theologischen Einführung von Pfarrer Dr. Artur Żuk.

Die GTI findet in der Folge an jedem 2. Donnerstag im Monat um jeweils 19.00 Uhr im Pfarrhaus statt. Die weiteren Termine sind: 12. November, 10. Dezember, 14. Januar, 11. Februar, 11. März, 8. April, 13. Mai, 10. Juni. Die Referenten sind abwechselnd Pfarrer Żuk und Diakon Markus M. Riccabona.

Werde ein GTI im Glauben!

Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

„Integrationstag“: vereint im gemeinsamen Glauben

Mit einer zweisprachigen heiligen Messe begann ein „Integrationstag“, an dem sich die deutsch- und polnischsprachigen Mitglieder unserer Pfarrei besser kennenlernen sollten. Unsere polnische Worship-Band spielte zweisprachige Lieder, die sowohl auf Polnisch als auch auf Deutsch gesungen werden können. Die Lesungen wurden auf Deutsch vorgetragen, Antwortpsalm und Hallelujavers auf Polnisch gesungen, das Evangelium wurde in beiden Sprachen verkündet. Pfarrer Żuk fasste die Predigt des Diakons kurz auf Polnisch zusammen. Als Schlusslied erklang das Lied zur „Schwarzen Madonna“ von Tschenstochau (Częstochowa), von deren Gnadenbild auch eine Kopie in unserer Pfarrkirche verehrt wird.

Anschließend luden die polnischsprachigen Mitglieder der Pfarrei die deutschsprachigen zu einem typisch polnischen Mittagessen in den Pfarrsaal ein. Der Herr Pfarrer spendierte das polnische Bier dazu. Man kann sagen, dass sich die Tische vor Köstlichkeiten bogen – angefangen von Suppen über Fleischspeisen und Salaten bis hin zu köstlichen Desserts. Danke und Vergelt’s Gott allen Köchinnen und Köchen und allen, die mitgeholfen haben, dass diese wunderbare gemeinsame Veranstaltung gelingen konnte!

Zwei Sprachen, zwei Nationen, zwei Kulturen – vereint durch den selben Glauben in EINER katholischen Pfarrei!

(Fotos: Riccabona)

Pfarrausflug im Zeichen des Zuhörens

Der diesjährige Pfarrausflug führte – wegen Corona um vier Monate verspätet – nach Schwiebus, Rokitno und Paradies. Für die Verschiebung vom Frühjahr wurden wir mit prachtvollem Ausflugswetter entschädigt. Ein voller Reisebus mit 55 Teilnehmern machte sich auf die Fahrt in unser Nachbarbistum und die Heimatdiözese unseres Pfarrers, Grünberg-Landsberg.

Die erste Station war die weltgrößte Christusstatue in Schwiebus (Świebodzin), die mit ihren 36m Höhe alle sehr beeindruckt hat. In der dazugehörigen Wallfahrtskirche zur Göttlichen Barmherzigkeit betteten wir den Barmherzigkeits-Risenkranz der Hl. Schwester Faustyna und wurden im Pilgerzentrum mit einem süßen zweiten Frühstück verwöhnt. Dazu gab es einen informativen Film über den Bau der Monumentalstatue.

Dan ging es weiter in der Haupt-Wallfahrtsort des Bistums Grünberg-Landsberg, nach Rikitno. Vor dem Gnadenbild der „geduldig zuhörenden Gottesmutter“ feierten wir die Heilige Messe. Pfarrer Żuk betonte in seiner Predigt die Notwendigkeit, vom oberflächlichen Hören zum Zuhören, zum Horchen und schließlich zum Gehorchen zu kommen, worin uns die Gottesmutter Maria ein Vorbild sei.

Nach einem vorzüglichen und ausgiebigen Mittagessen im Pilgerzentrum von Rokitno ging es am Nachmittag in das frühere Zisterzienserkloster „Maria im Paradies“ (Paradyż), das eine Tochtergründung des Klosters Lehnin war (1230). Heute beherbergt es das Priesterseminar des Bistums Grünberg-Landberg. Bei der ausführlichen Führung durch die ehemalige Kloster- und heutige Wallfahrtskirche war das Hören/Horchen/Gehorchen wieder Thema. Unter der Kanzel ist prominent (auf Latein) zu lesen: „Wenn du auf die Gebote des Herrn, deines Gottes, auf die ich dich heute verpflichte, hörst, indem du den Herrn, deinen Gott, liebst, auf seinen Wegen gehst und auf seine Gebote, Gesetze und Rechtsvorschriften achtest, dann wirst du leben und zahlreich werden und der Herr, dein Gott, wird dich in dem Land, in das du hineinziehst, um es in Besitz zu nehmen, segnen.“ (Dtn 30,16)

Nach einer Jause im Refektorium des Priesterseminars ging es – nochmals vorbei an der Christusstatue – zurück nach Guben.

Foto: Riccabona

Bistumswallfahrt nach Neuzelle

Bistumswallfahrt nach Neuzelle am 6. September 2020: „Herr, zeige uns deine Wege!“
Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen findet der gesamte Wallfahrtstag im Freien statt.

8.30 UhrBeichtgelegenheit in der Stiftskirche
9.15 UhrChorgebet der Mönche und Rosenkranzgebet
10.00 UhrWallfahrtshochamt
14.00 UhrAbschlussandacht